Naturheilmittel zur Behandlung von Prostata-Beschwerden

 

Pflanzliche Wirkstoffe zur Linderung von Beschwerden infolge einer gutartigen Vergrößerung der Prostata



Hintergrund

Zu den Naturheilmitteln, die sich günstig auf die Beschwerden einer gutartigen Vergrößerung der Prostata auswirken können, zählen u.a. Sägepalmenfrüchte (Sabal), Afrikanischer Pflaumenbaum, Roggenpollen (Cernilton), Brennnesselblätter und Kürbiskerne. In der nachfolgenden Übersicht werden die bisher veröffentlichten Daten zur Wirksamkeit dieser Naturheilmittel zusammengefasst und bewertet.


Das benigne Prostatasyndrom (BPS) und die benigne Prostatahyperplasie (BPH) bezeichnen das gleiche Krankheitsbild. Damit wird eine gutartige Vergrößerung der Prostata (Vorsteherdrüse) bezeichnet. Zu Symptomen zählen beispielsweise nächtliches Wasserlassen, Harnverhalt oder ein abgeschwächter Harnstrahl.


Vitamin D

Eine vermehrte Aufnahme von Vitamin D über die Ernährung oder als Nahrungsergänzungsmittel scheint einen günstigen Effekt auf die Häufigkeit einer gutartigen Vergrößerung der Prostata zu haben. Untersuchungen belegen, dass eine Vitamin-D-Zufuhr von bis zu 6000 IE pro Tag das Prostatavolumen bei Patienten mit einer BPH reduziert (6).


β-Sitosterin

β-Sitosterin ist wahrscheinlich einer der wirksamkeitsbestimmenden Inhaltsstoffe vieler pflanzlicher Heilmittel zur Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung (u.a. Sägepalme, Kürbissamen und Pygeum africanum).
β-Sitosterol (β-Sitosterin) zählt zur Gruppe der Phytosterine. β-Sitosterin ist im Pflanzenreich weit verbreitet. Einen relativ hohen β-Sitosterin-Gehalt weisen viele Pflanzenöle auf (Weizenkeimöl, Maiskeimöl, Roggenkeimöl, Baumwollsamenöl, Tallöl, Sojaöl).
Eine frühe Übersichtsarbeit aus dem Jahr 1999 lieferte erste Hinweise, dass isoliertes β-Sitosterin oder β-Sitosterin als Bestandteil von Pflanzenextrakten signifikant die Symptome eines Prostatasyndroms vermindert. Die vorliegende Evidenz basiert auf den Ergebnissen nur weniger Studien, die eine Wirksamkeit nach einer Behandlungsdauer von 4 bis 26 Wochen dokumentieren (18).
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Sägepalmenfrüchte (Serenoa repens)

In Deutschland gibt es zahlreiche Arzneimittel, die Sägepalmenfrüchte-Extrakt (Sabal) als Wirkstoff enthalten: u.a.. Talso Uno N, Serenoa-ratiopharm, Sabal Stada uno, Prosta-Urgenin Uno. Zugelassen sind Sägepalmenfrüchte zur Behandlung von Beschwerden beim Wasserlassen bei einer gutartigen Vergrößerung der Prostata (Miktionsbeschwerden bei BPH, Stadium I bis II nach Alken bzw. II bis III nach Vahlensieck).

Die Leitlinien der urologischen Fachgesellschaften geben keine Empfehlung für den Einsatz von Phytotherapeutika (z.B. Sägepalme, Brennnessel, Kürbis) zur Behandlung des benignen Prostatasyndroms (15).


Studien zur Wirksamkeit von Sägepalmenfrüchte-Extrakten

Zur Bewertung der Wirksamkeit von Sägepalmenfrüchte-Extrakten (Serenoa repens) bei der Behandlung des gutartigen Prostata-Syndroms (benigne Prostatahyperplasie, BPH) liegen mehrere Cochrane-Metaanalysen vor (10, 13, 14). In den Analysen wurden weit über 30 randomisierte Studien berücksichtigt.
Die Ergebnisse sind eindeutig: Serenoa repens war der Placebo-Behandlung in Bezug auf den international anerkannten IPSS-Symptom-Score nicht überlegen. Beim Symptom „nächtliches Wasserlassen“ konnte in Studien mit Patientenzahlen von >40 kein Unterschied zu Placebo dokumentiert werden. Auch bei einzelnen funktionellen Parametern, wie dem Urin-Spitzenfluss, zeigte der Sägepalmenfrüchte-Extrakt keine bessere Wirkung als ein Scheinmedikament. Zur Beurteilung der Langzeitwirkung wurde in den Studien die Veränderung der Prostatagröße mittels Sonografie gemessen. Auch bei diesem Parameter war Serenoa repens nicht wirksamer als Placebo. Die Autoren dieser Metaanalyse kommen zu dem Ergebnis, dass Sägepalmenfrüchte-Extrakt zur Behandlung von Beschwerden, die durch eine gutartige Prostata-Vergrößerung bedingt sind, nicht wirksamer sei als Placebo (14).

Weitere placebo-kontrollierte Studien mit längerer Behandlungsdauer konnten diese Ergebnisse bestätigen (4). Durch die Behandlung mit 320 mg Sägepalmenfrüchte-Extrakt täglich über ein Jahr konnten die Symptome, die durch eine gutartige Vergrößerung der Prostata ausgelöst wurden, im Vergleich zu Placebo nicht verbessert werden. In einer weiteren Studien fanden sich auch unter der doppelten und dreifachen Standard-Dosierung keine Unterschiede beim krankheitsspezifischen Symptom-Score (AUASI) im Vergleich zur Placebo-Gabe (3). 

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Fazit

Die bisherigen Studiendaten zusammenfassend, sind Sägepalmenfrüchte-Extrakte bei der Behandlung von Symptomen einer gutartigen Vergrößerung der Prostata nicht wirksam.



Afrikanischer Pflaumenbaum - Pygeum africanum

Zur Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung werden auch Extrakte aus der Rinde des afrikanischen Pflaumenbaums (Pygeum africanum) verwendet.
Bisherige Untersuchungen deuten darauf hin, dass unter Pygeum-africanum-Extrakten die Prostata-Symptome im Vergleich zur Placebo-Einnahme signifikant gebessert werden können (65 % vs. 30 % Symptombesserung). Zudem konnten nach 4 bis 16 Wochen Behandlung mit Pygeum-africanum-Extrakten eine Zunahme des Urin-Spitzenflusses (+23 %) und eine Abnahme des Restharnvolumens (- 24 %) in der Blase beobachtet werden (16, 17). Auch die Häufigkeit nächtlichen Wasserlassens konnte unter der Behandlung mit Pyeum africanum um durchschnittlich 19 % vermindert werden.
Weitere randomisierte, Placebo-kontrollierte Studien sind notwendig, um die langfristige klinische Wirksamkeit und Sicherheit von Pygeum africanum abschließend beurteilen zu können.


Roggenpollenextrakt

Zur Anwendung des Roggenpollenextraktes Cernilton bei der Prostatahyperplasie liegen mehrere Übersichtsarbeiten und Placebo-kontrollierte Studien vor. Wesentliches Ergebnis ist eine Besserung subjektiver Beschwerden und eine Abnahme der Häufigkeit nächtlichen Wasserlassens nach einer Behandlungsdauer von 12 bis 24 Wochen (9, 19). Keine Unterschiede beim Vergleich von Cernilton und Placebo zeigten sich in Bezug auf den Urin-Spitzenfluss, das Restharnvolumen und die Prostatagröße (19).
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Weitere Studien bestätigen eine Zunahme der Lebensqualität und eine Rückbildung der krankheitsspezifischen Beschwerden innerhalb von 3 bis 6 Monaten unter einer ausreichend hohen Dosierung eines Roggenpollenextraktes (7, 20). Erste Untersuchungen deuten zudem darauf hin, dass die Wirksamkeit der Standardtherapie (Alphablocker Tamsulosin) durch die gleichzeitige Behandlung mit Roggenpollenextrakt verbessert werden könnte (1). Insgesamt müssen die Studienergebnisse mit Vorsicht interpretiert werden, da die vorliegende Evidenz nur eine geringe methodische Qualität aufweist.


Kürbiskerne (Cucurbita pepo)

Auch Extrakte aus Kürbiskernen werden zur Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung eingesetzt. Die vorliegende Evidenz basiert allerdings auf den Ergebnissen nur einer Studie (2). In eine Placebo-kontrollierten Studie an 476 Patienten konnte nach einem Behandlungszeitraum von 12 Monaten unter dem Kürbiskern-Extrakt eine signifikant stärkere Abnahme beim standardisierten Prostata-Beschwerdescore (IPSS) (-6,8 Punkte) als im Placebo-Arm (-5,6 Punkte) dokumentiert werden. Andere Parameter wie der Urin-Spitzenfluss, das Prostatavolumen und die Menge an Restharn blieben unverändert (2). Eine Beurteilung zur Wirksamkeit ist auf Basis dieser wenigen Daten nicht möglich.


Brennnesselblätter-Extrakt

Zur Behandlung typischer Beschwerden einer Prostatavergrößerung wurden auch Brennnesselblätter-Extrakte untersucht. In einer placebo-kontrollierten Studie erhielten 620 Patienten über 6 Monate entweder Brennnesselblätter-Extrakt oder Placebo. Beim Prostata-Symptomscore (IPSS) konnte eine signifikante Verbesserung im Vergleich zur Placebo-Gabe beobachtet werden (12). Neben der Symptomverbesserung konnte auch eine Zunahme beim Urin-Spitzenfluss und eine Verminderung des Restharnvolumens dokumentiert werden. Die vorliegende Evidenz basiert auf den Ergebnissen nur einer Studie. Weitere Placebo-kontrollierte Studien sind notwendig, um die klinische Wirksamkeit ausreichend beurteilen zu können.


Ganoderma lucidum (Glänzende Lackporling)

In einer kleinen Studie wurde die Wirksamkeit von Ganoderma lucidum bei 50 Patienten mit einem Prostatasyndrom untersucht. Der verwendete Extrakt entstammt einem auch in Deutschland verbreiteten Pilz, dem Glänzenden Lackporling (Ganoderma lucidum). Nach 4 und 8 Wochen Behandlung erwies sich der Extrakt aus Ganoderma lucidum der Placebo-Gabe beim Prostata-Symptomscore (IPSS) als signifikant überlegen. Als wirksame Dosierung wurde in dieser Studie die einmal tägliche Gabe von 6 mg Ganoderma-lucidum-Extrakt ermittelt (11). Aufgrund der geringen Patientenzahl dieser Studie lassen sich aus den Ergebnissen keine Schlussfolgerungen zur Verträglichkeit und Wirksamkeit ableiten.


Kombinierte Anwendung verschiedener Pflanzenextrakte

Für die Kombination aus Sägepalm- und Brennnesselblätter-Extrakt liegen mehrere kontrollierte Studien bei Patienten mit Beschwerden in den unteren Harnwegen vor.
Beispielsweise erhielten in einer Placebo-kontrollierten Doppelblindstudie insgesamt 257 Patienten mit Beschwerden aufgrund einer gutartigen Prostatavergrößerung eine Kombination von 160 mg Sägepalmenfrüchte-Extrakt und 120 mg Brennnesselblätter-Extrakt (2x 1 Kps. Prostagutt® forte). Nach 24 Wochen Behandlung war die Pflanzen-Kombination signifikant wirksamer bei der Verminderung des Prostata-Symptomscores (IPPS) als die Placebo-Gabe (8).

In einer weiteren Placebo-kontrollierten Studie an 57 Patienten mit Prostatabeschwerden wurde eine 5fach-Kombination aus Kürbiskern-Extrakt, Pygeum africanum und Sägepalmenfrüchte-Extrakt, Epilobium parviflorum und Lycopen über einen Zeitraum von 12 Wochen untersucht. Auch in dieser Untersuchung zeigte sich am Ende der Behandlungsphase eine signifikant stärkere Rückbildung des Prostata-Symptomscores (IPSS) unter der Kombinationstherapie im Vergleich zur Placebo-Gabe (5).


Chinesische Kräuter

Auch verschiedene Kräuter der Chinesischen Medizin werden zur Behandlung von benigner Prostatahyperplasie (BPH) eingesetzt. Zu den am häufigsten angewendeten chinesischen Kräutern zählen: Cortex Cinnamomi, Radix Astragali, Manis pentadactyla L und Rhizoma Curcumae. Insgesamt ist die Evidenz zur Wirksamkeit der chinesischen Kräutermedizin beim Prostatasyndrom unzureichend (21). Ursache ist die geringe Anzahl an veröffentlichten Studien in überwiegend schlechter methodischer Qualität.


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Literatur:

1. Aoki A, Naito K, Hashimoto O, et al.. [Clinical evaluation of the effect of tamsulosin hydrochloride and cernitin pollen extract on urinary disturbance associated with benign prostatic hyperplasia in a multicentered study]. Hinyokika Kiyo. 2002 May;48(5):259-67.
2. Bach D. Placebokontrollierte Langzeittherapiestudie mit Kürbissamenextrakt bei BPH-bedingten Miktionsbeschwerden. Urologe [B] 2000; 40: 437– 43.
3. Barry MJ, Meleth S, Lee JY, et al. Effect of increasing doses of saw palmetto extract on lower urinary tract symptoms: a randomized trial. JAMA. 2011 Sep 28; 306(12):1344-51.
4. Bent S, Kane C, Shinohara K et al.: Saw palmetto for benign prostatic hyperplasia. N Engl J Med 2006; 354: 557–566.
5. Coulson S, Rao A, Beck SL, Steels E, Gramotnev H, Vitetta L. A phase II randomised double-blind placebo-controlled clinical trial investigating the efficacy and safety of ProstateEZE Max: a herbal medicine preparation for the management of symptoms of benign prostatic hypertrophy. Complement Ther Med. 2013 Jun;21(3):172-9.
6. Espinosa G1, Esposito R, Kazzazi A, Djavan B. Vitamin D and benign prostatic hyperplasia, - a review. Can J Urol. 2013 Aug;20(4):6820-5.
7. Li NC, Wu SL, Jin J, et al. [Comparison of different drugs on the treatment of benign prostate hyperplasia]. Zhonghua Wai Ke Za Zhi. 2007 Jul 15;45(14):947-50.
8. Lopatkin N1, Sivkov A, Walther C, Schläfke S, Medvedev A, Avdeichuk J, Golubev G, Melnik K, Elenberger N, Engelmann U. Long-term efficacy and safety of a combination of sabal and urtica extract for lower urinary tract symptoms--a placebo-controlled, double-blind, multicenter trial. World J Urol. 2005 Jun;23(2):139-46.
9. MacDonald R, Ishani A, Rutks I, Wilt TJ. Review A systematic review of Cernilton for the treatment of benign prostatic hyperplasia. BJU Int. 2000 May; 85(7):836-41.
10. MacDonald R, Tacklind JW, Rutks I, Wilt TJ. Serenoa repens monotherapy for benign prostatic hyperplasia (BPH): an updated Cochrane systematic review. BJU Int. 2012 Jun; 109(12): 1756-61.
11. Noguchi M, Kakuma T, Tomiyasu K, Kurita Y, Kukihara H, Konishi F, Kumamoto S, Shimizu K, Kondo R, Matsuoka K. Effect of an extract of Ganoderma lucidum in men with lower urinary tract symptoms: a double-blind, placebo-controlled randomized and dose-ranging study. Asian J Androl. 2008 Jul;10(4):651-8.
12. Safarinejad MR. Urtica dioica for treatment of benign prostatic hyperplasia: a prospective, randomized, double-blind, placebo-controlled, crossover study. J Herb Pharmacother. 2005;5(4):1-11.
13. Tacklind J, Macdonald R, Rutks I, Stanke JU, Wilt TJ. Serenoa repens for benign prostatic hyperplasia. Cochrane Database Syst Rev. 2012 Dec 12;12:CD001423.
14. Tacklind J, MacDonald R, Rutks I, Wilt TJ. Serenoa repens for benign prostatic hyperplasia. Cochrane Database Syst Rev. 2009 Apr 15;(2):CD001423. Review.
15. Therapie der Miktionsstörungen bei benignem Prostatasyndrom. In: Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (Hrsg.): Arzneiverordnungen. 21. Aufl., Köln: Deutscher Ärzte-Verlag, 2006; 1034–1041.
16. Wilt T, Ishani A, MacDonald R, et al. Pygeum africanumfor benign prostatic hyperplasia (Cochrane Review). In: The Cochrane Library, Issue 3, 2009. Chichester, UK: John Wiley & Sons, Ltd. Search date 2000.
17. Wilt T1, Ishani A, Mac Donald R, Rutks I, Stark G. Pygeum africanum for benign prostatic hyperplasia. Cochrane Database Syst Rev. 2002;(1):CD001044.
18. Wilt TJ, MacDonald R, Ishani A. Review beta-sitosterol for the treatment of benign prostatic hyperplasia: a systematic review. BJU Int. 1999 Jun; 83(9):976-83.
19. Wilt TJ1, Macdonald R, Ishani A, Rutks I, Stark G. Cernilton for benign prostatic hyperplasia. Cochrane Database Syst Rev. 2011 May 11;(5):CD001042.
20. Xu J1, Qian WQ, Song JD. [A comparative study on different doses of cernilton for preventing the clinical progression of benign prostatic hyperplasia]. Zhonghua Nan Ke Xue. 2008 Jun;14(6):533-7.
21. Ma CH1, Lin WL, Lui SL, Cai XY, Wong VT, Ziea E, Zhang ZJ. Efficacy and safety of Chinese herbal medicine for benign prostatic hyperplasia: systematic review of randomized controlled trials. Asian J Androl. 2013 Jul;15(4):471-82.


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