Wechseljahresbeschwerden – Sind pflanzliche Wirkstoffe eine Alternative zur Hormonersatztherapie?



Stellenwert von Cimicifuga, Rotklee, Rhapontikrhabarber, Mönchspfeffer, Granatapfelsamenöl und Ginseng zur Behandlung klimakterischer Beschwerden


Beschwerden in den Wechseljahren betreffen Frauen in sehr unterschiedlicher Intensität. Wie die Ergebnisse einer Kohortenstudie zeigen, kommt es bei gut 20 % der Frauen nur zu milden Symptomen, während die überwiegende Mehrzahl der Frauen (59,4 %) über moderate bis schwere Hitzewallungen klagt. Vollständig von Hitzewallungen verschont blieben den Ergebnissen zufolge nur 12,6 % der Frauen. In vielen Fällen ist die Lebensqualität betroffener Frauen über Jahre hinweg deutlich beeinträchtigt. Als mittlere Dauer der Hitzewallungen wurde ein Zeitraum von 10,2 Jahren ermittelt (Freeman 2011), wobei auch bekannt ist, dass die Dauer der Beschwerden individuell deutlich variieren kann. Zu den häufigsten klimakterischen Beschwerden, die von Frauen in Studien berichtet wurden, zählen Hitzewallungen und vaginale Trockenheit (Ortmann 2012).

Bei milden Symptomen können möglicherweise bereits eine Reihe von Lebensstiländerungen zur Besserung der Beschwerden beitragen. Durch niedrige Umgebungstemperaturen lassen sich z.B. Hitzewallungen reduzieren. Raucherinnen klagen Untersuchungen zufolge häufiger über Hitzewallungen als Nichtraucherinnen. Auch sollte ein Normalgewicht angestrebt werden, da sich gezeigt hat, dass Frauen mit höherem Body-mass-Index häufiger Symptome aufweisen. Zudem kann regelmäßige körperliche Aktivität zur Minderung der Symptome beitragen (Ortmann 2012).


Als die wirksamste Behandlungsmethode zur Linderung deutlich ausgeprägter Wechseljahresbeschwerden gilt die Hormonersatztherapie (NAMS 2010). Die Ergebnisse von mehr als 30 Placebo-kontrollierten, Doppelblindstudien lassen den Schluss zu, dass Östrogene in unterschiedlichen Anwendungsformen die Häufigkeit von z.B. Hitzewallungen um etwa 75 % reduzieren können (Ortmann 2012).

Etwa 4 bis 5 Millionen Frauen erhalten in Deutschland eine Hormontherapie. Trotz der guten Wirksamkeit gibt es Bedenken aufgrund von möglichen Nebenwirkungen der Hormontherapie. Zu den am häufigsten berichteten Nebenwirkungen einer Hormonbehandlung zählen Brustspannen, uterine Blutungen, Ödembildung, Gelenkbeschwerden und psychische Symptome (u.a. Reizbarkeit, Antriebsarmut, Depressivität) (Maclennan 2004). Aber auch die viel diskutierten langfristigen gesundheitlichen Risiken der Hormontherapie haben zu einer geringeren Akzeptanz bei den betroffenen Frauen geführt; genannt seien hier das erhöhte Schlaganfall-Risiko, die Gefahr venöser Thrombosen und insbesondere der Anstieg des Brustkrebsrisikos.
Während das Thromboserisiko insbesondere im ersten Jahr erhöht ist, scheint eine relativ kurzfristige, weniger als 5 Jahre andauernde Hormontherapie bei menopausalen Beschwerden zu keiner relevanten Erhöhung des Brustkrebsrisikos zu führen (Ortmann 2012).

Aufgrund der Nebenwirkungen und möglichen Risiken der Hormontherapie wurde nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten gesucht. Große Bedeutung haben in diesem Zusammenhang Präparate pflanzlichen Ursprungs erlangt. Es existieren zahlreiche Untersuchungen, zum Teil mit gegensätzlichen Ergebnissen, zur Behandlung klimakterischer Beschwerden mit Phytoöstrogenen, z.B. in Form von Isoflavon aus Rotklee, Rhapontikrhabarber-Extrakten und Extrakten des Trauben-Silberkerzen-Wurzelstocks (Cimicifuga racemosa).

Die aktuell gültige Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe empfiehlt Phytoöstrogene und andere pflanzliche Therapien nicht als Alternative zur Hormontherapie, da sie allenfalls geringgradige Effekte auf die klimakterischen Beschwerden haben sollen (Leitlinie DGGG).

An Hand einer aktuellen Literaturrecherche wurde geprüft, ob die publizierten Daten zur Wirksamkeit von Cimicifuga, Rotklee, Rhapontikrhabarber, Mönchspfeffer, Granatapfelsamenöl und Ginseng die Schlussfolgerungen der Fachgesellschaften bestätigen oder ob diese ggf. ergänzt werden müssen.

Extrakte des Trauben-Silberkerzen-Wurzelstocks (Cimicifuga racemosa, engl.: black cohosh) und Rhapontikrhabarber-Extrakte sind in Deutschland als Arzneimittel für die oben genannte Indikation zugelassen. Hingegen sind weder Extrakte des Rotklees (Trifolium pratense, engl.: red clover) noch Granatapfelsamenöl-Präparate in Deutschland als Arzneimittel zugelassen. Ginseng-Zubereitungen sind zwar als Arzneimittel, nicht jedoch zur Behandlung von klimakterischen Beschwerden zugelassen. Mönchspfeffer-Extrakte besitzen eine Zulassung zur Behandlung des Prämenstruellen Syndroms, nicht aber zur Therapie von Wechseljahresbeschwerden.


Übersicht zur Studienlage gängiger Phytotherapeutika zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden



Studien zur Wirksamkeit von Cimicifuga racemosa

Die Trauben-Silberkerze (Cimicifuga racemosa) ist eine Pflanzenart in der Gattung Actaea. Verwendet werden die unterirdischen Pflanzenteile, insbesondere die Wurzeln.

Aus dem Jahre 2010 stammt die erste umfassende Analyse zur Wirksamkeit von Cimicifuga racemosa (Shams 2010). In dieser Metaanalyse wurden insgesamt neun randomisierte, Placebo-kontrollierte Studien berücksichtigt. Unter diesen Studien zeigten sechs im Vergleich zur Placebo-Behandlung eine Verbesserung der typischen Wechseljahresbeschwerden in der Cimicifuga-Gruppe. Anhand der Daten aus sieben Studien wurde abgeschätzt, wie ausgeprägt der Effekt von Cimicifuga auf die vasomotorischen Symptome im Zusammenhang mit der Menopause ist. Demnach verbessern Zubereitungen aus Trauben-Silberkerzen-Extrakt die Symptome insgesamt um 26 % (95 %-Konfidenzintervall: 11 - 40 %). Es gab jedoch auffällige Unterschiede, zum Teil gegensätzliche Ergebnisse in den verschiedenen Studien, so dass allgemeingültige Aussagen zur Wirksamkeit von Cimicifuga zu diesem Zeitpunkt nicht möglich waren.

Konkrete Aussagen zur Wirksamkeit wurden aus einer neueren Bestandsaufnahme aus dem Jahre 2012 abgeleitet (Laakmann 2012): In den meisten Studien zum Vergleich von Cimicifuga mit Placebo konnte keine signifikante Wirkung von Cimicifuga auf klimakterische Beschwerden nachgewiesen werden. Die Kombination von Cimicifuga und Johanniskraut zeigte hingegen in einer Untersuchung im Vergleich zu Placebo eine Besserung der Wechseljahresbeschwerden. In einem direkten Vergleich von Cimicifuga mit einer Hormontherapie konnte unter der Hormontherapie eine deutlich stärkere Symptomabnahme dokumentiert werden als unter der Cimicifuga-Einnahme (Newton 2006). Zusammenfassend kommt diese Übersichtsarbeit zu dem Schluss, dass die alleinige Behandlung menopausaler Beschwerden mit Cimicifuga wenig erfolgsversprechend sei, das aber eine Kombination aus Cimicifuga und Johanniskraut möglicherweise wirksam sein könnte (Laakmann 2012).

Im Herbst 2012 wurde eine erste Cochrane-Analyse zur Wirksamkeit von Trauben-Silberkerze veröffentlicht (Leach 2012): Sechzehn randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 2027 peri- oder postmenopausalen Frauen wurden in diese Analyse einbezogen. Cimicifuga wurde in den betrachteten Studien über eine mittlere Behandlungsdauer von 23 Wochen angewandt. Ergebnis: Es gab keinen signifikanten Unterschied zwischen Trauben-Silberkerze und Placebo bei der Häufigkeit von Hitzewallungen oder beim Menopause-Symptom-Score. Zur gesundheitsbezogenen Lebensqualität, zum Einfluss auf die Knochendichte oder zur Häufigkeit von Nachtschweiß lagen nur unzureichend Daten vor. Das Fazit der Autoren zur Wirksamkeit von Cimicifuga fiel dementsprechend negativ aus: Derzeit gäbe es keine ausreichenden Wirksamkeitsbelege, die eine Verwendung von Trauben-Silberkerze bei Wechseljahrsbeschwerden rechtfertigten (Leach 2012).

Entgegen den bisherigen Studienergebnissen kommt eine Ende 2012 veröffentlichte Placebo-kontrollierte Studie zu sehr positiven Ergebnissen in Bezug auf die Wirksamkeit von Cimicifuga bei Wechseljahresbeschwerden (Schellenberg 2012). Beim primären Zielparameter der Studie (Kupperman-Index) ergab sich nach zwölf Wochen Therapie eine signifikante Überlegenheit von Cimicifuga im Vergleich zu Placebo. Mögliche Erklärungen für diese überraschend positiven Ergebnisse können in der Verwendung eines besonderen Cimicifuga-Extraktes (Ze 450) in höherer Dosierung (6,5 und 13 mg) liegen.


Fazit

Kürzlich veröffentlichte Daten lassen auf eine mäßig ausgeprägte Wirkung eines Cimicifuga-Extraktes (Ze 450) auf klimakterische Beschwerden wie Hitzewallungen und Schweißausbrüche schließen. Das Ausmaß der Besserung scheint individuell sehr verschieden.
Unter Berücksichtigung jüngster Metaanalysen zur Wirksamkeit von Cimicifuga muss davon ausgegangen werden, dass eine klinisch relevante Besserung von vasomotorischen Symptomen mit Cimicifuga-Extrakten im Allgemeinen nicht erreicht werden kann.
Die Verträglichkeit bei kurzzeitiger Anwendung ist hinreichend untersucht und wird als gut bezeichnet. Für eine Anwendung über einen Zeitraum von 3 Monaten hinaus liegen nur unzureichend Daten vor.
http://www.amazon.de/welchen-Erkrankungen-helfen-Naturheilmittel-Wechseljahresbeschwerden-ebook/dp/B00J6VU2N4/ref=sr_1_fkmr0_1?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1395597918&sr=1-1-fkmr0&keywords=Bei+welchen+Erkrankungen+helfen+Naturheilmittel%3F%3A+Arthrose%2C+Bluthochdruck%2C+erh%C3%B6htes+Cholesterin%2C+Depression%2C+Migr%C3%A4ne%2C+Schlafst%C3%B6rungen%2C+Wechseljahresbeschwerden+%28German+Edition%29


Studien zur Wirksamkeit von Rotklee (Trifolium pratense)

Rotklee ist ein pflanzlicher Wirkstoffkomplex, der Isoflavone enthält, die zu den so genannten Phytoöstrogenen gehören und als schwach östrogen-wirksam gelten.

In einer Cochrane-Metaanalyse wurden im Jahr 2007 die bis dahin publizierten Studien zur Wirksamkeit von Phytoöstrogenen (u.a. Rotklee) bewertet (Lethaby 2007). Insgesamt fünf Studien bezogen sich auf die Wirksamkeit von Rotklee-Extrakten. Im Ergebnis zeigte sich, dass es keinen signifikanten Unterschied in der Häufigkeit von Hitzewallungen zwischen Rotklee-Extrakten und Placebo gab. Auch zwei Studien, die eine relevante Minderung von Hitzewallungen als primäres Ziel hatten, konnten keine Unterschiede zwischen der Rotklee- und Placebo-Gruppe dokumentieren. Zusammenfassend kommen die Autoren zu dem Schluss, dass es keine ausreichenden Belege für die Wirksamkeit von Phytoöstrogenen bei der Linderung von Wechseljahresbeschwerden gibt (Lethaby 2007).


Rotklee und Cimicifuga im Vergleich zur Hormonersatztherapie

Von besonderem Interesse ist eine Vergleichsstudie, in der die Hormonersatztherapie mit der Wirksamkeit von pflanzlichen Wirkstoffen wie Cimicifuga racemosa und Rotklee verglichen wurde (Geller 2009). In dieser vierarmigen doppelblinden Vergleichsstudie wurde die Wirksamkeit von Cimicifuga (Trauben-Silberkerze), Rotklee, und konventioneller Hormontherapie mit einer Placebo-Behandlung verglichen (Geller 2009).
Ergebnisse: Die vasomotorischen Symptome bildeten sich nach einer 12-monatigen Behandlung unter Cimicifuga um 34 %, unter Rotklee um 57 % und unter Placebo um 63 % zurück. Die deutlichste Verminderung der Beschwerden wurde jedoch unter der Anwendung der konventionellen Hormontherapie beobachtet (Abnahme: 94 %). Nur beim Vergleich der Hormontherapie mit Placebo ergab sich ein statistisch signifikanter Unterschied in Bezug auf die Besserung der Symptome. Cimicifuga und Rotklee zeigten hingegen keine signifikante Minderung vasomotorischer Symptomen im Vergleich zu Placebo (Geller 2009).
Die Ergebnisse zusammenfassend, stellen die Autoren fest, dass in dieser Langzeit-Studie weder Rotklee noch Traubensilberkerze eine klinisch relevante Wirkung auf Wechseljahrsbeschwerden hatten.


Rotklee zur Behandlung postmenopausaler Beschwerden

Im Gegensatz zu den bisherigen Ergebnissen stehen drei neuere Untersuchungen, die insgesamt ein positives Bild zur Wirksamkeit von Rotklee-Extrakten bei der Behandlung klimakterischer Beschwerden abgeben (Lipovac 2010, Lipovac 2012, Hidalgo 2005). Im Unterschied zu den oben zitierten Untersuchungen wurden in diesen Studien ältere, postmenopausale Frauen behandelt.

In einer Untersuchung von 60 postmenopausalen Frauen konnte die Arbeitsgruppe um Hidalgo und Mitarbeitern (Hidalgo 2005) eine signifikante Reduktion der Hitzewallungen in der Rotklee-Extrakt-Gruppe gegenüber der Placebogruppe nachweisen. In dieser doppelblinden, Placebo-kontrollierten Crossover-Studie über 6 Monate erhielten die Patientinnen 80 mg Rotklee-Isoflavone pro Tag (Hidalgo 2005).

Eine weitere Untersuchung hat die Wirksamkeit von Rotklee-Extrakt auf ausgewählte postmenopausale Symptome geprüft (Lipovac 2010). In dieser Studie wurden nicht die Auswirkungen auf Hitzewallungen und Schweißausbrüche, sondern auf depressive Verstimmung und Ängstlichkeit untersucht. In dieser Crossover-Studie (Lipovac 2010) erhielten 109 menopausale Frauen über 90 Tage täglich 80 mg Rotklee-Isoflavone. Ergebnis: Im Vergleich zur Placebogruppe reduzierten sich in der Rotklee-Extrakt-Gruppe depressive Verstimmungen und Ängstlichkeit signifikant (Lipovac 2010).

In einer weiteren Publikation zur Wirksamkeit von Rotklee-Extrakt wurden von der gleichen Arbeitsgruppe (Lipovac 2012) weitere Daten aus der oben erwähnten Crossover-Studie veröffentlicht. Bei den 109 Frauen im Durchschnittsalter von 53 Jahren wurde die Wirksamkeit von 80 mg Rotklee-Isoflavonen auf die typischen Wechseljahresbeschwerden, insbesondere nächtliches Schwitzen und Hitzewallungen geprüft. Ergebnis: Die Rotklee-Isoflavon-Gabe war wirksamer als Placebo bei der Verringerung der vasomotorischen Symptome bei postmenopausalen Frauen (Lipovac 2012).

Bei der Interpretation dieser Studiendaten ist Vorsicht geboten, da sich die Schlussfolgerungen im Wesentlichen auf die Ergebnisse einer Studie mit nur unterschiedlicher Analyse der gleichen Daten beziehen. Weitere Untersuchungen anderer Arbeitsgruppen sind zur Bestätigung der Ergebnisse notwendig.

Eine mögliche Erklärung für diese den bisherigen Erkenntnissen entgegenstehenden Befunde könnte in der Verwendung eines speziellen Rotklee-Extraktes liegen. In den oben zitierten, kürzlich veröffentlichten Studien (Lipovac 2012) wurde der Rotklee-Extrakt MF11RCE eingesetzt. Derzeit ist unklar, inwieweit sich dieser Extrakt von denen auf dem Markt befindlichen Rotklee-Präparaten unterscheidet.

Im Gegensatz zu früheren Studien wurden in den jüngsten Untersuchungen mit positiven Ergebnissen überwiegend postmenopausale Frauen eingeschlossen (Durchschnittsalter: 53 Jahre) (Lipovac 2012). Als Postmenopause werden im Allgemeinen die 10 Jahre nach der letzten Periodenblutung verstanden. Während das Klimakterium, d.h. die Wechseljahre als Übergangsphase der hormonellen Umstellung auch die Jahre vor der eigentlichen Menopause umfasst.

Es kann daher vermutet werden, dass jüngere Frauen mit Wechseljahresbeschwerden weniger gut auf die Rotklee-Isoflavone ansprechen als ältere, postmenopausale Frauen.


Fazit

Die Studienergebnisse zur Wirksamkeit von Rotklee-Extrakten auf menopausale Beschwerden sind widersprüchlich. Der Mehrzahl der Untersuchungen zufolge haben Isoflavone aus Rotklee bei Frauen keine nachgewiesene Wirkung auf Wechseljahresbeschwerden. Demgegenüber stehen wenige, neuere Studiendaten, die eine Wirksamkeit eines Rotklee-Extraktes auf die vasomotorischen Symptome und die Stimmungslage bei postmenopausalen Frauen dokumentieren.


Studien zur Wirksamkeit von Mönchspfeffer

Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus) wird in der Naturheilkunde beim Prämenstruellen Syndrom, bei Zyklusstörungen und Mastodynie (Brustschmerzen) eingesetzt.

Zur Wirksamkeit von Mönchspfeffer bei der Behandlung klimakterischer Beschwerden sind bisher keine überzeugenden Daten veröffentlicht worden (van Die 2009a). Eine Übersichtsarbeit einer deutschen Arbeitsgruppe kam dementsprechend auch zu dem Schluss, dass Mönchspfeffer bei der Linderung von Wechseljahresbeschwerden nicht wirksamer sei als Placebo (Laakmann 2012). Auch die Kombinationsbehandlung aus Mönchspfeffer und Johanniskraut erwies sich in einer Placebo-kontrollierten Doppelblindstudie dem Scheinmedikament als nicht überlegen (van Die 2009).


Fazit

Die bisherigen Daten zusammenfassend, scheinen Frauen nicht von einer Behandlung der Wechseljahresbeschwerden mit Mönchspfeffer zu profitieren.


Studien zur Wirksamkeit von Rhapontikrhabarber

Rhapontik-Rhabarber (Sibirischer Rhabarber) ist eine in Norwegen und Sibirien beheimatete Pflanzenart der Gattung Rhabarber, die zur Familie der Knöterichgewächse gehört.

In einer Placebo-kontrollierten Doppelblindstudie wurde die Wirksamkeit von Rhapontikrhabarberwurzel bei 109 Patientinnen mit Wechseljahresbeschwerden untersucht (Heger 2007). Über einen Zeitraum von 12 Wochen erhielten die perimenopausalen Frauen entweder täglich 1 Tablette mit 4 mg Rhapontikrhabarberwurzel-Trockenextrakt oder Placebo.
Gemessen wurde die Wirksamkeit anhand einer Selbstbeurteilungs-Skala (MRS II = Menopause Rating Scale II). Mit diesem Fragebogen werden die häufigsten Symptome wie Hitzewallungen/Schwitzen, Herzbeschwerden, Schlafstörungen, depressive Verstimmungen, Reizbarkeit, Ängstlichkeit, körperliche und geistige Erschöpfung, Sexualprobleme, Trockenheit der Scheide, Harnwegsinfekte und Gelenkschmerzen erfasst.
Ergebnisse: Nach 12 Wochen hatte sich der MRS-Symptom-Score unter der Einnahme von Rhapontikrhabarberwurzel im Vergleich zur Placebo-Anwendung signifikant gebessert. Besonders die Anzahl und Schwere der Hitzewallungen hatte sich vermindert. Auch bei der Lebensqualität zeigte sich eine signifikante Zunahme unter der Behandlung mit sibirischem Rhabarber im Vergleich zu Placebo. Bei der gynäkologischen Untersuchung zeigten sich am Ende der Untersuchung keine Unterschiede zwischen den Gruppen. Nebenwirkungen mit Bezug zur Einnahme von Rhapontikrhabarberwurzel wurden nicht beobachtet (Heger 2007).

Eine weitere Studie mit ähnlichem Studiendesign konnte diese Ergebnisse im Wesentlichen bestätigen Bei den insgesamt 56 mit Rhapontikrhabarberwurzel behandelten Patientinnen konnte nach einer Therapiedauer von 12 Wochen eine signifikante Abnahme im MRS-Beschwerde-Score im Vergleich zur Placebo-Gruppe dokumentiert werden (Kaszkin-Bettag 2009).

Dass sich neben den vasomotorischen Beschwerden auch die psychischen Wechseljahresbeschwerden, wie depressive Verstimmungen, Ängstlichkeit und Schlafstörungen durch die Gabe von Rhapontikrhabarberwurzel positiv beeinflussen lassen, darauf deutet eine weitere Untersuchung hin, in der insbesondere eine signifikante Abnahme von Ängstlichkeit und eine Zunahme des allgemeinen Wohlbefindens beschrieben wurden (Kaszkin-Bettag 2007).

In einer weiteren Untersuchung wurde geprüft, ob Rhapontikrhabarberwurzel auch in der Langzeit-Anwendung wirksam und verträglich ist. Dazu erhielten 39 Frauen den Extrakt aus Rhapontikrhabarberwurzel und 41 Frauen ein Placebo über einen Zeitraum von 48 Wochen. Die Ergebnisse bestätigten zum einen, dass die Besserung der Wechseljahrsbeschwerden auch über mehrere Monate erhalten bleibt und zum anderen, dass eine Fortsetzung der Behandlung im Einzelfall noch zu einer weiteren Abnahme der Hitzewallungen beitragen kann (Hasper 2009).


Fazit

Rhapontikrhabarberwurzel-Trockenextrakt hat sich in Studien als wirksame Therapieoption zur Besserung der durch die Wechseljahre bedingten Beschwerden wie Hitzewallungen, depressive Verstimmungen, Reizbarkeit und Ängstlichkeit erwiesen. In den wenigen kontrollierten klinischen Studien wurde die Verträglichkeit auch in der Langzeit-Anwendung als gut bezeichnet.


Studien zur Wirksamkeit von Granatapfelsamenöl

Neben dem Fruchtsaft/Mark des Granatapfels werden auch die Samen für medizinische Anwendungen genutzt. Aus den Samen der reifen Granatapfelfrucht wird das Granatapfelsamenöl gepresst, dem östrogenartige Wirkungen zugeschrieben werden.

Es liegen nur wenige kontrollierte Studien zur Wirksamkeit von Granatapfelsamenöl bei Wechseljahresbeschwerden vor. In zwei Untersuchungen wurde die Wirksamkeit bei älteren, postmenopausalen Frauen geprüft.

Eine koreanische Forschergruppe hat die Wirkung von Granatapfel bei 112 postmenopausalen Frauen mit klimakterischen Beschwerden untersucht (Ahn 2010). In dieser Placebo-kontrollierten Studie erhielten die Frauen (Durchschnittsalter: 58 Jahre) entweder täglich Granatapfel-Extrakt oder Placebo für insgesamt 12 Wochen. Ergebnis: Die menopausalen Symptome (gemessen anhand des Kuppermann-Index) besserten sich unter dem Granatapfel-Extrakt signifikant im Vergleich zur Placebo-Gruppe. Keine Veränderungen zwischen beiden Gruppen zeigten sich hingegen in Bezug auf depressive Symptome. Auch bei Blutparametern einschließlich der Östrogenspiegel konnten keine Unterschiede zwischen den Behandlungsgruppen beobachtet werden (Ahn 2010).

In einer kürzlich veröffentlichten Placebo-kontrollierten Doppelblindstudie an 81 postmenopausalen Frauen wurde geprüft, ob die tägliche Zufuhr von 2x täglich 30 mg Granatapfelsamenöl (enthalten 127 μg Phytoöstrogene) über einen Zeitraum von 12 Wochen die typischen Wechseljahresbeschwerden im Vergleich zur Placebo-Einnahme vermindert (Auerbach 2012). Im Ergebnis zeigte sich, dass es sowohl unter Granatapfelsamenöl als auch unter der Placebo-Einnahme zu einer Abnahme typischer Wechseljahresbeschwerden kam. Da weder nach 12 noch nach 24 Wochen ein signifikanter Unterschied bei der Verminderung der Beschwerden zwischen Granatapfelsamenöl und Placebo beobachtet wurde, muss die Behandlung mit Granatapfelsamenöl formal als nicht wirksam angesehen werden (Auerbach 2012).


Fazit

Granatapfelsamenöl enthält Wirkstoffe, die eine östrogenartige Wirkung aufweisen. Die notwendige Dosierung für eine klinisch relevante Minderung von Wechseljahresbeschwerden ist bislang nicht bekannt. Die bisher durchgeführten Untersuchungen am Menschen haben zu widersprüchlichen Ergebnissen geführt. Die Wirksamkeit von Granatapfelsamenöl zur Linderung von Hitzewallungen und Schweißausbrüchen ist nicht eindeutig belegt.


Studien zur Wirksamkeit von Ginseng

In Deutschland werden Extrakte der Ginsengwurzel (Panax Ginseng) vor allem zur allgemeinen Stärkung und in der Rekonvaleszenz bei Alterserscheinungen oder zur Stärkung körpereigener Abwehrkräfte empfohlen.

Zur Wirkung von Ginseng auf Wechseljahresbeschwerden bei perimenopausalen Frauen liegen einige wenige, kontrollierte Studien vor.

In einer Placebo-kontrollierten Studie jüngeren Datums wurde an 72 postmenopausalen Frauen im Alter zwischen 45 und 60 Jahren geprüft, ob Ginseng Beschwerden im Zusammenhang mit der Menopause günstig beeinflusst (Kim SY, 2012). Die Patientinnen erhielten über 12 Wochen täglich 3 g roten Ginseng (standardisiert auf 60 mg Ginsenoside pro Tag) oder Placebo. Als Wirksamkeitsparameter wurden der Kupperman-Index und ein Menopause-Beschwerde-Score verwendet. Der Kupperman-Index gilt als Summation von 11 bekannten Symptomen der klimakterischen Symptomatik. Zudem wurden im Studienverlauf kardiovaskuläre Risikofaktoren, wie der Cholesterinspiegel analysiert. Ergebnis: Der Kupperman-Index und auch der Menopause-Beschwerde-Score besserten sich im Vergleich zur Placebo-Gabe signifikant unter der Ginseng-Behandlung. Auch konnte eine signifikante Abnahme des Gesamt-Cholesterins und des LDL-Cholesterins dokumentiert werden.

Hingegen kommt eine nachfolgende Metaanalyse, in der 4 kontrollierte Studien zur Wirksamkeit von Ginseng bei Wechseljahresbeschwerden berücksichtigt wurden, zu einer eher kritischen Einschätzung. Grund ist die wenig einheitliche Studienlage mit positiven wie auch negativen Ergebnissen (Kim MS, 2013).


Fazit

Aufgrund der geringen Datenbasis lassen sich keine gesicherten Aussagen zur Wirksamkeit von Ginseng bei der Behandlung von Wechseljahresbeschwerden ableiten. Insgesamt sind die Studienergebnisse widersprüchlich, so dass die Durchführung von weiteren qualitativ hochwertigen Studien empfohlen wird.




Weiterführende Informationen zu Wechseljahresbeschwerden: 

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http://www.amazon.de/Ratgeber-Naturheilmittel-Wirkungen-wichtigsten-Heilpflanzen/dp/149295246X/ref=tmm_pap_title_0?ie=UTF8&qid=1383861345&sr=8-2

Literatur


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