Vitamin D – ein Vitamin-D-Mangel beeinflusst zahlreiche andere Erkrankungen


Ein Vitamin-D-Mangel hat einen negativen Einfluss auf eine Vielzahl von Erkrankungen:

u.a. Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Krebserkrankungen, Depression


Fragen, die in diesem Beitrag beantwortet werden:

  • Bei welchen Erkrankungen spielt ein Vitamin-D-Mangel eine bedeutsame Rolle?
  • Erhöht ein Vitamin-D-Mangel das Risiko für bestimmte Erkrankungen? (Hypertonie, M. Parkinson, Multiple Sklerose, Osteoporose, Depression und Herz-Kreislauferkrankungen)?
  • Beugt Vitamin D Knochenbrüchen vor?
  • Ist eine Vitamin-D-Supplementation sinnvoll bzw. notwendig?
  • Gibt es in Deutschland einen Vitamin-D-Mangel?
  • Welche Mengen an Vitamin D sollen über die Ernährung zugeführt werden?

Die Wirkung von Rotwein, Alkohol und Polyphenolen auf Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen


Warum ein mäßiger Rotweinkonsum einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben kann.



Alkohol und Herz-Kreislauferkrankungen – die Dosis macht das Gift...



Fragen, die in diesem Beitrag beantwortet werden:

  • Kann ein regelmäßiger Alkoholgenuss wirklich gesund sein?
  • Welche gesundheitlichen Wirkungen hat ein mäßiger Rotweinkonsum?
  • Alkohol ist nicht gleich Alkohol – Ist Rotwein der „bessere“ Alkohol?
  • Was macht Rotwein so „gesund“? Ist es der Alkohol, die Polyphenole oder beides?
  • Bis zu welcher täglichen Trinkmenge kann Alkohol positiv wirken?


Hintergrund

Seit langem wird vermutet, dass ein gewohnheitsmäßiger leichter bis mäßiger Alkoholkonsum (bis zu 1 Getränk pro Tag für Frauen und 1 oder 2 Getränke pro Tag für Männer) mit einem verminderten Risiko für zahlreiche Herz-Kreislauferkrankungen, wie z.B. koronare Herzkrankheit, Diabetes mellitus, Herzinsuffizienz und Schlaganfall verbunden ist. Auch die Gesamtsterblichkeit soll durch geringe Alkoholmengen vermindert werden. 

Unbestritten ist hingegen, dass ein hoher Alkoholkonsum mit einem erhöhten Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen verbunden ist. In der Tat ist der übermäßige Alkoholkonsum, hinter Rauchen und Übergewicht, die dritthäufigste Ursache für einen vorzeitigen Tod. Schwerer Alkoholkonsum ist eine der häufigsten Ursachen für einen reversiblen Bluthochdruck, ist für etwa einen Drittel aller Fälle von nicht-ischämischer Kardiomyopathie verantwortlich, ist eine häufige Ursache von Vorhofflimmern und erhöht deutlich das Risiko für einen Schlaganfall - sowohl den ischämischen als auch den hämorrhagischen Schlaganfall. Bei Männern im Alter von 15 bis 59 Jahren ist Alkoholmissbrauch der häufigste Risikofaktor für einen vorzeitigen Tod. 

Das Ziel dieses Beitrages ist es, das derzeitige Wissen zur Wirkung von moderatem Alkoholkonsum auf Herz-Kreislauferkrankungen zusammenzustellen und die Auswirkungen der verschiedenen Arten von alkoholischen Getränken, insbesondere von Rotwein auf das Risiko dieser Erkrankungen, zu bewerten. Grundlage dieser Bewertung ist eine kürzlich publizierte französische Übersichtsarbeit von Chiva-Blanch und Mitarbeitern zu diesem Thema (4).