Magnesium und Blutdruck - Hat Magnesium eine blutdrucksenkende Wirkung?

 

Welche Bedeutung hat die Magnesiumzufuhr bei der Behandlung einer essentiellen Hypertonie?



Senkt Magnesium den Blutdruck?



Hintergrund

In letzten Jahren gab es vermehrt Hinweise, dass auch ein Magnesium-Mangel neben anderen Elektrolytstörungen die Entwicklung eines Bluthochdrucks begünstigen kann (13-16).

Aufgrund seiner vielfältigen Stoffwechselfunktionen - Magnesium ist ein essenzieller Cofaktor von über 300 enzymatischen Reaktionen - ist es nicht verwunderlich, dass eine unzureichende Magnesiumversorgung zu einer Vielzahl an biochemischen Störungen und klinischen Mangelsymptomen führen kann.

Der Magnesiumgesamtbestand eines 70 kg schweren, gesunden Menschen liegt etwa bei 24 g. Vom Gesamtkörperbestand befinden sich etwa 50 bis 60 % im Knochen und ca. 30 % in der Muskulatur. Ca. 1 % des gesamten Magnesiums befindet sich im Extrazellularraum.


Einfluss von Magnesium auf das Risiko an Bluthochdruck zu erkranken

Epidemiologische Studien zeigen eine inverse Beziehung zwischen der Magnesiumaufnahme über die Ernährung und der Bluthochdruck-Häufigkeit. Personen mit einer täglichen Magnesiumaufnahme von mehr als 300 mg hatten ein etwa 22 Prozent geringeres Risiko einen Bluthochdruck zu entwickeln als Personen mit einer Magnesium-Aufnahme von weniger als 200 mg/Tag (2). In der Honolulu Heart Study zeigte sich, dass die Magnesiumaufnahme von allen untersuchten 61 Nährstoffen die am stärksten ausgeprägte inverse Beziehung zur Höhe des Blutdrucks aufwies (3).


Magnesium als Ergänzung einer antihypertensiven Therapie

Eine Magnesium-Supplementation kann sich ergänzend zu einer medikamentösen antihypertensiven Therapie positiv auf den Blutdruck auswirken. In einer Metaanalyse zeigte oral zugeführtes Magnesium einen dosisabhängigen blutdrucksenkenden Effekt. Eine Zunahme der täglichen Magnesiumzufuhr um 10 mmol senkt der Analyse zufolge den systolischen Blutdruck um 4,3 mmHg und den diastolischen Blutdruck um 2,3 mmHg (11).


Magnesium-Mangel als Ursache für ein unzureichendes Ansprechen auf eine antihypertensive Therapie

Einer weiteren Untersuchung zufolge weisen Bluthochdruck-Patienten im Vergleich zu Kontrollpersonen signifikant häufiger einen Magnesium-Mangel auf. Der Ausgleich des Magnesiumdefizits führte in dieser Untersuchung zu einer Abnahme des systolischen Blutdrucks um bis zu 20 mmHg und des diastolischen Blutdrucks um bis zu 9 mmHg (16).

http://www.amazon.de/Ratgeber-Naturheilmittel-Wirkungen-wichtigsten-Heilpflanzen/dp/149295246X/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1397806616&sr=1-1&keywords=ratgeber+naturheilmittel+-+welche+wirkungen+sind+belegt


Optimierte Magnesium-Zufuhr – Wie stark kann der Blutdruck gesenkt werden?

In einer kürzlich veröffentlichten Metaanalyse zur Wirkung von Magnesium auf den Blutdruck (1) wurden die Daten aus 22 kontrollierten Studien ausgewertet. Obwohl nicht in allen Studien eine Blutdrucksenkung nachgewiesen werden konnte, ergab der Mittelwert über alle Studien eine signifikante Abnahme des systolischen Blutdrucks von 4,3 mmHg und des diastolischen Blutdrucks von 2,3 mmHg. Eine ausgeprägtere Senkung des Blutdrucks zeigte sich in Crossover-Studien und in Untersuchungen mit einer Aufnahme von mehr als 370 mg Magnesium/Tag. Die Autoren schlussfolgern, dass eine Magnesium-Supplementierung eine geringe, aber klinisch relevante Verringerung des Blutdrucks erreicht (1).

Trotz überzeugender epidemiologischer Daten sind die Ergebnisse aus klinischen Studien zur Auswirkung einer Magnesium-Supplementation auf den Blutdruck widersprüchlich. In einigen Studien zeigte sich eine signifikante Reduktion der Blutdruckwerte (4, 5, 6), in anderen hingegen nicht (7, 8, 9, 12). In einer Studie wurde beispielsweise über eine statistisch signifikante Abnahme des Blutdrucks nach Einnahme von 480 mg Magnesium/Tag über 8 Wochen berichtet (10). Lind und Mitarbeiter konnten hingegen in ihrer Untersuchung keine signifikante Reduktion des Blutdrucks feststellen, beobachtet aber in einer Subgruppe von Patienten mit nachgewiesenem Magnesiummangel eine relevante Blutdrucksenkung unter der Magnesium-Gabe (9). Eine deutliche Senkung des Blutdrucks (12/8 mmHg syst./diast.) beobachtete eine Forschergruppe bei Hochdruck-Patienten, die über lange Zeit Diuretika erhalten hatten und bei denen daher wahrscheinlich ein Magnesium-Mangel vorlag (4). Eine mögliche Erklärung für diese diskrepanten Studien-Ergebnisse könnte in der unterschiedlichen Dosierung von Magnesium liegen. In Studien mit einer signifikanten Blutdruck-Senkung wurden täglich mindestens 960 mg Magnesium verabreicht, im Vergleich zu Dosierungen von 480 bis 720 mg in Untersuchung ohne eine signifikante Blutdruckabnahme (11).

http://www.amazon.de/Mineralstoffe-Spurenelemente-unterstuetzenden-Behandlung-Erkrankungen/dp/1512235180/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1434921181&sr=8-4&keywords=Detlef+Nachtigall


Fazit

Die bisherigen Ergebnisse zusammenfassend, kann davon ausgegangen werden, dass eine ausreichend hoch dosierte Magnesiumgabe ergänzend zur antihypertensiven Standardtherapie einen relevanten blutdrucksenkenden Effekt hat. Keinesfalls kann eine Magnesiumeinnahme eine medikamentöse antihypertensive Behandlung ersetzen. Es liegen deutliche Hinweise vor, dass ein Magnesium-Mangel zu einem unzureichenden Ansprechen von blutdrucksenkenden Medikamenten führen kann. Besonders Bluthochdruck-Patienten mit einer zu geringen Magnesiumzufuhr über die Ernährung könnten von einer Magnesium-Supplementation in Ergänzung zur medikamentösen Standardtherapie profitieren.


Blutdrucksenkende Wirkung von Naturstoffen:

http://www.amazon.de/Naturheilmittel-Arzneimittel-wissenschaftlicher-Phytopharmaka-Evidenzbasierte/dp/1493706365/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1397806789&sr=1-1&keywords=naturheilmittel+pflanzliche+arzneimittel

Weitere Beiträge zur Wirkung von Spurenelementen und Mineralstoffen: 

 

Literatur


1. Kass L, Weekes J, Carpenter LEffect of magnesium supplementation on blood pressure: a meta-analysis. Eur J Clin Nutr. 2012 Apr;66(4):411-8.

2. Witteman JC, Willett WC, Stampfer MJ, et al. A prospective study of nutritional factors and hypertension among US women. Circulation. 1989; 80:1320–1327.

3. Joffres MR, Reed DM, Yano K. Relationship of magnesium intake and other dietary factors to blood pressure: the Honolulu heart study. Am J Clin Nutr. 1987; 45:469–475.

4. Dyckner T, Wester PO. Effect of magnesium on blood pressure. Br Med J (Clin Res Ed). 1983; 286:1847–1849.

5. Motoyama T, Sano H, Fukuzaki H. Oral magnesium supplementation in patients with essential hypertension. Hypertension. 1989; 13:227–232.

6. Widman L, Wester PO, Stegmayr BK, et al. The dose-dependent reduction in blood pressure through administration of magnesium. A double blind placebo controlled cross-over study. Am J Hypertens. 1993; 6:41–45.

7. Ferrara LA, Iannuzzi R, Castaldo A, et al. Long-term magnesium supplementation in essential hypertension. Cardiology. 1992; 81:25–33.

8. Cappuccio FP, Markandu ND, Beynon GW, et al. Lack of effect of oral magnesium on high blood pressure: a double blind study. Br Med J (Clin Res Ed). 1985; 291:235–238.

9. Lind L, Lithell H, Pollare T, et al. Blood pressure response during long-term treatment with magnesium is dependent on magnesium status. A double-blind, placebo-controlled study in essential hypertension and in subjects with high-normal blood pressure. Am J Hypertens. 1991; 4:674–679.

10. Kawano Y, Matsuoka H, Takishita S, et al. Effects of magnesium supplementation in hypertensive patients: assessment by office, home, and ambulatory blood pressures. Hypertension. 1998; 32:260–265.

11. Jee SH, Miller ER III, Guallar E, et al. The effect of magnesium supplementation on blood pressure: a meta-analysis of randomized clinical trials. Am J Hypertens. 2002; 15:691–696.

12. Dickinson HO, Nicolson DJ, Campbell F, Cook JV, Beyer FR, Ford GA, Mason J. Magnesium supplementation for the management of essential hypertension in adults. Cochrane Database Syst Rev. 2006 Jul 19;(3):CD004640.

13. Altura BM, Altura BT. Cardiovascular risk factors and magnesium: relationship to atherosclerosis, ischemic heart disease and hypertension. Magnes Trace Elem 1991;10:182 – 192.

14. Kisters K, et al. Decreased cellular magnesium concentrations in a subgroup of hypertensives – cell models for the pathogenesis of primary hypertension. Hum Hypertens 1997;11:367 – 372.

15. Kisters K, et al. Decreased cellular magnesium concentrations in a subgroup of hypertensives. Membrane model for the pathogenesis of primary hypertension. Am J Hypertens 1998;11:1390 – 1393.

16. Michón P. Level of total and ionized magnesium fraction based on biochemical analysis of blood and hair and effect of supplemented magnesium (Slow Mag B6) on selected parameters in hypertension of patients treated with various groups of drugs. Am Acad Med Stetin 2002;48:85 – 97.

Das könnte Sie interessieren: 



Suchbegriffe: essentielle Hypertonie, Bluthochdruck, Wirkung von Magnesium auf den Blutdruck, Behandlung von Bluthochdruck mit Magnesium, Magnesiummangel als Ursache eines erhöhten Blutdrucks, arterielle Hypertonie, Hochdruck, Mineralstoffmangel bei Hypertonie, Dosierung von Magnesium, Wirkung von Magnesium, Wirksamkeit von Magnesiumpräparaten, Mittel gegen hohen Blutdruck

Coenzym Q10 – wirksam oder unwirksam?


Welche Erkrankungen sprechen auf eine Coenzym-Q10-Behandlung an?



Wirkt Coenzym Q10?



Hintergrund

Coenzym Q10 ist eine körpereigene Substanz. Sie wird zum Teil über die Nahrung aufgenommen, aber auch vom Körper selbst produziert.

Als Bestandteil der Atmungskette ist Coenzym Q10 essenziell z.B. für die Energiebereitstellung in den Mitochondrien. Hohe Q10-Konzentrationen finden sich in Organen mit einem hohen Energiebedarf wie Herz, Leber oder Lunge.

Alternative Bezeichnungen für Coenzym Q10 sind: Vitamin Q10, CoQ10, Q10, Ubiquinon, Mitoquinone, Neuquinone.

Coenzym Q10 wird in Deutschland als Nahrungsergänzungsmittel angeboten und ist Bestandteil vieler Kosmetika.

Link: Das Wesentliche zusammengefasst – Coenzym Q10 kurz und bündig



Coenzym Q10 und seine Funktion im menschlichen Körper

Chemisch betrachtet, zählt das Coenzym Q10 zu den Ubichinonen (Ubichinon-10). Die Beteiligung des Q10 an der Energiegewinnung (Glykolyse) unterstreicht die zentrale Bedeutung für den Energiestoffwechsel. Unabhängig von dieser Funktion wirkt Coenzym Q10 als Antioxidans. Es kann freie Radikale neutralisieren und zählt zu den wichtigsten Antioxidantien im menschlichen Körper. Darüber hinaus ist Q10 essentiell für die Funktion von Zellmembranen. Der Körperbestand des Q10 wird auf etwa 0,5 bis 2 g geschätzt. Der Organismus produziert Coenzym Q10 in der Regel in ausreichender Menge. Die tägliche Nahrung liefert zudem täglich 5 bis 10 mg Coenzym Q10. In der Nahrung ist Q10 besonders reichhaltig in Fleisch, Fisch (Sardinen, Makrelen), Nüssen (z. B. Pistazien), Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten, Sesamsamen, Sonnenblumenkernen und Pflanzenölen enthalten.


Bei welchen Erkrankungen wird Coenzym Q10 angewendet?

Als begleitende Therapiemaßnahme in Ergänzung zur Standardtherapie wird Coenzym Q10 u.a. bei Bluthochdruck, Herzinsuffizienz, Migräne, Morbus Parkinson, Diabetes mellitus, Fibromyalgie, Demenz, Chronischen Erschöpfungssyndrom, Atherosklerose und Koronarer Herzkrankheit angewendet.


Gibt es einen Coenzym-Q10-Mangel beim Menschen?

Bei einigen Erkrankungen scheint es sekundär zu einem Coenzym-Q10-Mangel zu kommen, doch ein klares Mangelsyndrom ist nicht bekannt. Ein medikamentös bedingter Q10-Mangel kann sich infolge einer Behandlung mit Statinen (Wirkstoffe zur Senkung des Cholesterinspiegels im Blut) einstellen. Beispielsweise wurde über eine Erniedrigung von Q10-Spiegeln unter einer Behandlung mit Simvastatin und Lovastatin in der Literatur berichtet (9, 25, 37). Ein dauerhafter Q10-Mangel kommt selten vor. Er soll insbesondere bei Patienten mit Myopathien (Muskelerkrankungen) auftreten. In einzelnen Untersuchungen wurden niedrige Q10-Gewebespiegel bei Menschen mit Herzerkrankungen und Krebs beschrieben (42). Aufgrund dieser Befunde haben Forscher begonnen zu untersuchen, ob CoQ10 nützlich sein könnte bei der unterstützenden Behandlung von Krebs. Patienten mit Morbus Parkinson weisen einer Untersuchung zufolge auffällig häufiger einen Coenzym-Q10-Mangel auf (24). Während in einer Kontrollgruppe gleichen Alters etwa 8 bis 9 % eine unzureichende Q10-Versorgung aufwiesen, lag bei Parkinson-Patienten der Anteil mit einem Q10-Mangel bei 32 bis 36 %. Es liegen Hinweise vor, dass die Coenzym-Q10-Gewebespiegel mit zunehmendem Lebensalter absinken. Derzeit ist noch unklar, ob und wie sich der Coenzym Q10 Körperbestand ändert, wenn Menschen krank werden.

Eine Untersuchung von Patienten auf einer Intensivstation bestätigt, dass ein CoQ10-Mangel wesentlich Einfluss auf den Krankheitsverlauf nehmen kann. Kritisch kranke Patienten, insbesondere im höheren Lebensalter, wiesen signifikant geringere CoQ10-Spiegel auf als Kontrollpersonen (53).
Trotzdem bleibt weiterhin umstritten, ob eine Supplementierung überhaupt notwendig ist (42).


Dosierung von Coenzym Q10

Coenzym Q10 kommt in Dosierungen von 50 bis 400 mg zur Anwendung. In der Mehrzahl der Untersuchungen zur Wirksamkeit von Q10 wurde eine Dosierung zwischen 100 und 300 mg angewendet. Die noch als sicher geltende Obergrenze für die tägliche Aufnahme wird mit 1200 mg Q10 angegeben (42). 

http://www.amazon.de/Mineralstoffe-Spurenelemente-unterstuetzenden-Behandlung-Erkrankungen/dp/1512235180/ref=sr_1_6?ie=UTF8&qid=1432566827&sr=8-6&keywords=Detlef+nachtigall


Wirkmechanismus von Coenzym Q10

Als Antioxidans soll es die Schädlichkeit der reichlich in den Mitochondrien anfallenden Sauerstoffradikale begrenzen. Möglicherweise kommt dem Coenzym Q10 aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften auch eine besondere Rolle in der Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen wie Morbus Huntington und Morbus Parkinson zu. Studien zufolge können Sauerstoffradikale für den Untergang von Hirnzellen zumindest mitverantwortlich gemacht werden. Oxidativer Stress spielt bei vielen degenerativen Erkrankungen eine wesentliche Rolle. Es liegt daher die Vermutung nahe, dass die antioxidative Wirkung von Coenzym Q10 bei zahlreichen Erkrankungen unterstützend wirksam sein könnte. Für die Annahme, dass ein Coenzym-Q10-Mangel für viele der alterstypischen Ausfallerscheinungen verantwortlich sei, fehlen allerdings bisher wissenschaftliche Belege.


Studien zur Wirksamkeit

Für die meisten beanspruchten Indikationen fehlen überzeugende Belege aus kontrollierten klinischen Studien zur Wirksamkeit einer Coenzym-Q10-Supplementation. Für einige Anwendungsgebiete liegen zumindest erste Hinweise für eine klinisch relevante Wirkung vor. Hierzu zählen insbesondere die blutdrucksenkende Wirkung von Coenzym Q10 und die positiven Effekte auf die diabetische Stoffwechsellage. Zudem scheint Coenzym Q10 wirksam bei der Verringerung von Migräne-Attacken zu sein. In der neueren Literatur werden eine Reihe von Erkrankungen und Funktionsstörungen genannt, bei denen sich eine ergänzende Therapiemaßnahme mit Coenzym Q10 als hilfreich erweisen könnte.


Diabetes mellitus

Coenzym Q10 verbessert zusätzlich zur konventionellen Therapie des Diabetes die Blutzuckerkontrolle und verbessert die Insulin-Sekretion (23). Q10 reduziert bei Typ-1-Diabetikern die HBA1c-Konzentration und vermindert eine Hyperglykämie. Es reduziert die Lipidperoxidation und wirkt positiv auf das antioxidative System (8). Neben einer Reduktion der HBA1c-Konzentration konnte unter Coenzym-Q10-Einnahme eine geringe Abnahme sowohl beim systolischen als auch beim diastolischen Blutdruck dokumentiert werden (20). Diese positiven Effekte auf den Diabetes mellitus seien den Autoren zufolge nicht auf die antioxidative Wirkung von Coenzym Q10 zurückzuführen.


Migräne Kopfschmerz

In einer Placebo-kontrollierten Doppelblindstudie an 42 Migräne-Patienten über drei Monate konnte unter der täglichen Einnahme von 3 x 100 mg Coenzym Q10 eine im Vergleich zu Placebo signifikante Abnahme der Häufigkeit von Migräne-Anfällen beobachtet werden. Bei 47,6 % der Migräne-Patienten konnte eine über 50%ige Abnahme der Migräne-Attacken dokumentiert werden (31). In einer weiteren Placebo-kontrollierten Studie zeigte sich hingegen für eine Coenzym-Q10-Supplementation mit 100 mg täglich keine wesentliche Überlegenheit gegenüber einer Kontrollgruppe. In beiden Gruppen wurde eine signifikante Abnahme der Häufigkeit und der Dauer von Migräne-Attacken beobachtet, wobei die Wirkung unter Q10 zeitlich früher einsetzte (34). Eine Übersichtsarbeit aus dem Jahre 2012 hat verschiedene nicht-medikamentöse Behandlungsoptionen zur Vorbeugung von Migräne bewertet (22). Als in ihrer Wirksamkeit gut belegte Maßnahmen gelten demnach ein Ausdauertraining, verschiedene Formen von Entspannungsübungen und auch die Behandlung mit Coenzym Q10. Verschiedene Fachgesellschaften empfehlen derzeit die Anwendung von Coenzym Q10 zur Vorbeugung von Migräne-Kopfschmerzen (13, 28).


Koronare Herzkrankheit (KHK) / Atherosklerose

Eine unzureichende Versorgung mit Coenzym Q10 scheint einen Einfluss auf die Entwicklung einer Koronaren Herzerkrankung zu haben. Bei KHK-Patienten fanden sich signifikant niedrigere Q10-Plasmaspiegel. Umgekehrt zeigte sich, dass ein hoher Q10-Plasmaspiegel möglicherweise das Risiko an einer KHK zu erkranken, deutlich vermindert (18). Coenzym Q10 in Verbindung mit Knoblauch zeigt einen positiven Effekt auf die endotheliale Funktion, es verbessert die vaskuläre Elastizität und könnte damit in der Prävention von atherosklerotischen Veränderungen eine wichtige Rolle spielen (17). Diese Ergebnisse wurden durch eine Placebo-kontrollierte Doppelblindstudie an 65 Personen bestätigt. In dieser Studie über ein Jahr konnte im Vergleich zur Placebo-Gabe unter Q10-Supplementation eine signifikante Verminderung der Progression der Atherosklerose der Herzkranzgefäße dokumentiert werden (41). In einer weiteren Placebo-kontrollierten Doppelblindstudie an 56 Patienten mit einer ischämisch bedingten linksventrikulären Dysfunktion des Herzens konnte durch eine tägliche Einnahme von 300 mg Coenzym Q10 ein positiver Effekt auf die endotheliale Funktion erreicht werden, vermittelt wahrscheinlich durch eine verbesserte Mitochondrien-Funktion (7).


Herzinsuffizienz

Für Coenzym Q10, (Ubichinon) wird vermutet, dass es den funktionalen Status bei (kongestiver) Herzinsuffizienz verbessern kann. Die bisher durchgeführten Studien zur Wirkung von Coenzym Q10 auf die Herzinsuffizienz haben uneinheitliche Ergebnisse erbracht. Eine kürzlich publizierte Metaanalyse hat die Ergebnisse aller bisherigen Studien analysiert und die Wirksamkeit von Coenzym Q10 erneut bewertet (44). Insbesondere wurde geprüft, ob sich objektive funktionelle Parameter der Herzleistung unter der Coenzym Q10-Supplementation verbessert hatten. Ergebnis: Unter der Einnahme von Coenzym Q10 kam es zu einer signifikanten, wenn auch geringgradigen Zunahme der Auswurffraktion des Herzens (Ejektionsfraktion +3,67 %). Diese Wirkung wurde mit einer durchschnittlichen Tagesdosis von weniger als 100 mg Coenzym Q10 über einen Zeitraum von bis zu 12 Wochen erreicht. Anzumerken bleibt, dass diese Wirkung bei Patienten mit weniger stark ausgeprägter Herzinsuffizienz (NYHA-Stadium I + II) erreicht wurde (44). Die Ergebnisse dieser Studie legen nahe, dass Patienten mit einer leichten Form der chronischen Herzinsuffizienz von einer Supplementierung mit Coenzym Q10 profitieren könnten.



Das könnte Sie interessieren:

Coenzym Q10 – Update zur Wirksamkeit 2016

 

Verminderung UV-induzierter Netzhautschäden

Coenzym Q10 könnte als Bestandteil von Augentropfen die Retina vor UV-induzierten Schäden (Apoptosis) schützen (21).


Verminderung von Belastungs-induzierten oxidativen Stress

In einer tierexperimentellen Untersuchung gelang der Nachweis, dass Q10 den durch ein erschöpfendes Training induzierten oxidativen Stress vermindert und der Lipidperoxidation und DNA-Schäden am Herzen vorbeugt (26). In einer doppelblinden Crossover-Studie an gesunden Erwachsenen wurde geprüft, ob eine 8-wöchige Supplementation mit täglich 100 mg Coenzym Q10 den durch eine erschöpfende Ausdauerbelastung bedingten oxidativen Stress vermindern kann. Im Ergebnis zeigte sich ein positiver Einfluss von Q10 auf verschiedene Parameter der oxidativen Belastung, insbesondere eine reduzierte Lipidperoxidation (12). Eine weitere kontrollierte Studie an 23 Probanden konnte diese Ergebnisse nicht bestätigen: Unter der täglichen Einnahme von 90 mg Q10 konnte kein Unterschied in Bezug auf den oxidativen Stress unter körperlicher Belastung zwischen den Gruppen beobachtet werden (27). Auch unter einer höheren Dosierung von Coenzym Q10 (300 mg täglich) konnte in einer Placebo-kontrollierten Crossover-Studie an 15 Probanden kein positiver Effekt auf einen durch körperliche Belastung induzierten oxidativen Stress gefunden werden (1).


Bluthochdruck / Hypertonie

Die zusätzliche Gabe von Coenzym Q10 bei Bluthochdruck-Patienten wirkt sich günstig auf den systolischen und diastolischen Blutdruck aus (29). Mehrere kleinere klinische Studien konnten einen blutdrucksenkenden Effekt einer Supplementation mit Coenzym Q10 bei Patienten mit essentieller Hypertonie nachweisen (39). Bei Patienten mit niedrigen Q10-Spiegeln konnte nach einer 12-wöchigen Behandlung mit täglich 100 mg Q10 zusätzlich zur normalen blutdrucksenkenden Therapie eine signifikante Abnahme des systolischen Blutdrucks dokumentiert werden (von 169 auf 148 mmHg). Der diastolische Blutdruck veränderte sich hingegen nicht statistisch signifikant (38). In einer kürzlich publizierten Placebo-kontrollierten Crossover-Studie über 12 Wochen an 30 Patienten wurde die Wirkung von 2x täglich 100 mg Coenzym Q10 ergänzend zur konventionellen antihypertensiven Behandlung auf den 24-Stunden-Blutdruck untersucht. Im Ergebnis zeigte sich kein signifikanter Unterschied von Q10 im Vergleich zur Placebo-Gabe (40).


Das könnte Sie interessieren: 



Naturheilmittel mit Wirkung auf den Blutdruck – Update 2016

 
 

Multiple Sklerose

Als wichtiger Wirkmechanismus wird immer wieder auf Reduktion von oxidativem Stress durch eine CoQ10-Behandlung verwiesen. Erkrankungen, bei denen der oxidative Stress eine wichtige Rolle spielt, profitieren daher wahrscheinlich am ehesten von einer Behandlung. Beispielsweise konnte in einer Studie an 24 Patienten mit Multipler Sklerose der Nachweis erbracht werden, dass sich durch eine tägliche Einnahme von 500 mg CoQ10 der oxidative Stress signifikant vermindern lässt, was sich langfristig positiv auf die Progression der Erkrankung auswirken könnte (52).


Amyotrophische Lateralsklerose (ALS)

In einer Placebo-kontrollierten Studie an 185 Patienten mit Amyotrophischer Lateralsklerose wurde die Wirksamkeit einer Hochdosis von Coenzym Q10 über 9 Monate untersucht. Den Autoren zufolge zeigte Coenzym Q10 eine unzureichende Wirksamkeit und war insgesamt nicht wirksamer als Placebo (16).


Demenz

Dass antioxidative Wirkstoffe einen wichtigen Stellenwert bei der Vorbeugung einer Demenz haben, wurde durch eine kürzlich publizierte Studie einer deutschen Arbeitsgruppe bestätigt. Demnach haben antioxidative Vitamine wie Vitamin E und Vitamin C einen Stellenwert in der Vorbeugung der Alzheimer-Erkrankung. Auch scheint das Fortschreiten einer Demenz von Vitamin-C- und Beta-Carotin-Status beeinflusst zu werden. Hingegen fanden die Forscher keinen Zusammenhang zwischen dem Coenzym-Q10-Status und dem Fortschreiten einer Demenz (36).


Depression

Möglicherweise wird das Risiko für die Entwicklung einer Depression auch von der Versorgung mit antioxidativen Substanzen beeinflusst. Es besteht Studien zufolge ein Zusammenhang zwischen niedrigen Blutspiegeln von Vitamin E, Coenzym Q10 und Zink und dem Auftreten von Depressionen (32).


Hautschutz

Aufgrund seiner antioxidativen Wirkung kommt Q10 möglicherweise als Bestandteil von Cremes und Salben ein besonderer Stellenwert zu. Untersuchungen zufolge schützt Coenzym Q10 die Keratinozyten in der Haut vor UVA-bedingten Schäden (43), möglicherweise durch eine Erhöhung der Glutathion-Aktivität (14).


Chronisches Erschöpfungssyndrom

Bei Patienten mit einem chronischen Erschöpfungssyndrom kann CoQ10 die Müdigkeit reduzieren und die Belastbarkeit erhöhen. (51). 

http://www.amazon.de/welchen-Erkrankungen-helfen-Naturheilmittel-Wechseljahresbeschwerden/dp/1497408253/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1397332438&sr=1-1&keywords=bei+welchen+erkrankungen+helfen+naturheilmittel


Unterstützende Behandlung bei Krebserkrankungen

Erste Untersuchungen deuten darauf hin, dass Coenzym Q10 die Organtoxizität einer Chemotherapie im Rahmen der Tumorbehandlung vermindern könnte. In einer tierexperimentellen Untersuchung konnte durch eine Q10-Gabe die Nephrotoxizität von Cyclosporin A vermindert werden (15). Auch einer durch Doxorubicin verursachten Kardiotoxizität kann möglicherweise durch eine Q10-Behandlung vorgebeugt werden, ohne die antineoplastische Wirkung des Doxorubicins zu vermindern (11). Klinische und präklinische Studien deuten darauf hin, dass Q10 das Herz vor den durch die Chemotherapie mit Anthrazyklin verursachten toxischen Schäden schützen könnte (42). Möglicherweise ist Coenzym Q10 geeignet, die durch die Chemotherapie bedingte chronische Müdigkeit zu vermindern (42).


Fibromyalgie

Im Vergleich zu Kontrollpersonen zeigte sich bei Patienten mit einer Fibromyalgie ein erhöhter oxidativer Stress mit erniedrigten Q10-Gewebespiegeln. Es fand sich zudem ein deutlicher Zusammenhang zwischen oxidativen Stress und der Ausprägung von Kopfschmerzen. Die Behandlung der Fibromyalgie-Patienten mit Coenzym Q10 führte zu einer Normalisierung der biochemischen Parameter und einer signifikanten Besserung der Kopfschmerzen (5, 6).

Einer japanischen Untersuchung zufolge weisen Patienten mit einem Fibromyalgie-Syndrom Störungen im Cholesterinstoffwechsel auf, die gut auf eine 12-wöchtige Behandlung mit täglich 100 mg CoQ10 ansprechen. Zudem verbesserte die CoQ10-Gabe die chronische Müdigkeit bei Patienten mit Fibromyalgie (48).


Morbus Parkinson

Die amerikanische Parkinson Study Group fand vor Jahren Hinweise auf eine Verlangsamung der Krankheitsprogression unter einer hoch dosierten Therapie mit Coenzym Q10 (33). Die Studie wies jedoch deutliche methodische Mängel auf. Die regelmäßige Einnahme von Coenzym Q10 verbessert nicht die Symptomatik von Parkinson-Patienten. Zu diesem Ergebnis kommt eine deutsche Forschergruppe. Sie untersuchten die Wirkung von Coenzym Q10 in einer randomisierten kontrollierten Studie an 131 Personen mit gesichertem Morbus Parkinson. Die Probanden erhielten entweder 3x täglich 100 mg Nanoquinon (entsprechend 1200 mg Coenzym Q10) oder Placebo. Obwohl die Q10-Blutspiegel im Studienverlauf anstiegen, kam es zu keiner Besserung der Alltagsaktivitäten und der motorischen Fähigkeiten bei den Patienten (35). Ein Cochrane Metaanalyse (19) kommt nach Auswertung von insgesamt 4 Studien mit 452 Parkinson-Patienten zu dem Schluss, dass sich unter einer täglichen Behandlung von 1200 mg Coenzym Q10 über eine Dauer von 16 Monaten insbesondere die Alltagsaktivitäten positiv beeinflussen ließen. 


Das könnte Sie interessieren:

Coenzym Q10 – Update zur Wirksamkeit 2016

 

Infertilität - Einschränkung der Zeugungsfähigkeit des Mannes

Coenzym Q10 war signifikant wirksamer bei Männern mit ungeklärter Oligoasthenoteratozoospermie (geringe Anzahl und zu wenig bewegliche Spermien, fehlgebildete Spermien). In einer Placebo-kontrollierten Studie an 228 Männern über 26 Wochen führte die Einnahme von täglich 200 mg Coenzym Q10 zur Verbesserung der Spermiendichte, Spermien-Motilität und Morphologie der Spermien (30).


Coenzym Q10 im Sport

Es wurde immer wieder vermutet, dass eine CoQ10-Supplementation die sportliche Leistungsfähigkeit verbessern könnte. Untersuchungen zeigen hingegen, dass sich weder die Ausdauerleistungsfähigkeit noch die Trainingsanpassung durch eine CoQ10-Gabe verbessern lässt. Durch die antioxidativen Mechanismen profitieren hingegen vollständig untrainierte in ihrer Leistungsfähigkeit von einer begleitenden CoQ10-Einnahme (54). 

http://www.amazon.de/Ratgeber-Naturheilmittel-Welche-Wirkungen-belegt-ebook/dp/B00GF7TVD4/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1397332587&sr=1-1&keywords=ratgeber+naturheilmittel+-+welche+wirkungen+sind+belegt


Coenzym Q10 zur Behandlung von Statin-induzierten Muskelschmerzen

Die Substanzklasse der Statine (Lovastatin, Simvastatin, Pravastatin, Atorvastatin) wird zur Senkung erhöhter Cholesterinspiegel im Blut eingesetzt. Statine hemmen durch Blockade des Enzyms HMG-CoA-Reduktase neben der Cholesterin-Synthese auch die Biosynthese von Ubichinon (Coenzym Q10). Es wurde daher vermutet, dass mit einer gleichzeitigen Coenzym-Q10-Einnahme einem unerwünschten Mangel vorgebeugt werden kann. Zahlreiche kontrollierte Studien belegen, dass es unter Statin-Gabe zu einer signifikanten Verschlechterung des Q10-Statuses kommt (25). Befürworter der Statin-Therapie halten dagegen, dass diese Nebenwirkung angesichts der deutlichen Senkung von kardiovaskulären Risiken unter der Behandlung mit Statinen klinisch nicht relevant sei. Dieser Zusammenhang wurde in einer großen Studie an 7924 Patienten unter Statin-Therapie überprüft. Dabei zeigte sich, dass Muskelsymptome unter gleichzeitiger Statin-Behandlung häufiger auftraten und darüber hinaus das Alltagsleben der Patienten stärker beeinträchtigten als bisher vermutet. Insbesondere unter körperlicher Belastung, wie z.B. beim sportlichen Training, kann es zu Muskelbeschwerden kommen (3). Insgesamt berichteten 10,5 Prozent der Patienten über Muskelbeschwerden, die zum Teil so intensiv waren, dass sie die Alltagsaktivitäten einschränkten und zur zusätzlichen Einnahme von Schmerzmitteln führten. Dass eine Q10-Supplementation bei fortbestehender Statin-Einnahme die Muskelschmerzen vermindert, konnte in einer kleineren Studie mit 32 Patienten nachgewiesen werden. Während in der Vergleichsgruppe die Muskelbeschwerden im Laufe der nächsten 30 Tage geringfügig zunahmen, konnte unter der Coenzym-Q10-Behandlung eine signifikante Verminderung der Muskelschmerzen dokumentiert werden (4). Hingegen konnte in einer weiteren Untersuchung bei Statin-induzierten Muskelschmerzen unter der Behandlung mit Q-10 keine bessere Wirksamkeit als unter der Placebo-Gabe dokumentiert werden (2).

In einer neueren Untersuchung (Doppelblind-Studie) an 60 Patienten mit einer Statin-assoziierten Myopathie konnte unter einer dreimonatigen Supplementation mit CoQ10 + Selen eine signifikante Besserung der Symptome im Vergleich zur Placebogabe beobachtet werden (45). Im Einzelnen konnte eine Abnahme von Muskelschmerzen, Muskelschwäche und Muskelsteifigkeit dokumentiert werden. Die zusätzliche Selengabe hatte keinen Einfluss auf die Symptomatik. Unter der Placebogabe änderten sich die Symptome nicht signifikant.

Eine weitere Untersuchung bestätigt diese Befunde. Bei 28 Patienten (mittleres Alter: 60,6 Jahre) mit unterschiedlicher Statin-Dosierung konnte ein positiver Effekt auf Muskelschmerzen und Muskelschwäche nach 6 Monaten CoQ10-Supplementation dokumentiert werden (47).

Unter einer Statin-Behandlung (z.B. Simvastatin) kann es insbesondere bei älteren Patienten zu einer Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit kommen. Das diese nachlassende Fitness möglicherweise auf einen CoQ10-Mangel zurückzuführen ist, dafür sprechen Daten einer Placebo-kontrollierten doppelblinden Crossover-Studie an 20 sportlich aktiven Personen, die eine stabile Dosierung eines Statins erhielten. Ergebnis: Unter einer 6-wöchigen Einnahme von täglich 200 mg CoQ10 verbesserte sich die muskuläre Leistungsfähigkeit im Vergleich zur Placebo-Einnahme (46).


Weitere Informationen zur Wirkung Coenzym Q10 auf Statin-assoziierte Muskelschmerzen: 


-->

Muskelschmerzen bei der Behandlung mit Cholesterinsenkern – Simvastatin, Fluvastatin, Pravastatin, Atorvastatin – Lassen sich diese Nebenwirkungen verhindern?


 

Unerwünschte Wirkungen von Coenzym Q10

Zu den dokumentierten Nebenwirkungen von Q10 gehören Übelkeit, Schmerzen im Oberbauch, Hautausschlag, Schwindel, Lichtempfindlichkeit, Reizbarkeit, Müdigkeit, Kopfschmerzen und Sodbrennen.

Coenzym Q10 erhöht möglicherweise das Risiko von Blutgerinnseln oder Blutungen, eine Wechselwirkung mit Warfarin (Vitamin-K-Antagonist) kann nicht ausgeschlossen werden.
http://www.amazon.de/Naturheilmittel-Arzneimittel-med-Detlef-Nachtigall-ebook/dp/B00GNKM3HY/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1397332680&sr=1-1&keywords=naturheilmittel+pflanzliche+arzneimittel

Fazit

Aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften wird Coenzym Q10 bei einer Vielzahl von Erkrankungen als unterstützende Therapie eingesetzt. Obwohl aus kontrollierten Studien deutliche Hinweise für die positive Wirkung einer Supplementation mit Coenzym Q10 vorliegen, gilt für die meisten empfohlenen Anwendungsgebiete, dass die Wirksamkeit von Coenzym Q10 nicht eindeutig belegt ist. Widersprüchliche Studienergebnisse liegen z.B. zur blutdrucksenkenden Wirkung, zur Behandlung der Parkinson-Erkrankung und zur Vorbeugung von Migräne-Kopfschmerzen vor. Überwiegend positive Ergebnisse zeigten sich bei der unterstützenden Behandlung des Diabetes mellitus, der Herzinsuffizienz und der Koronaren Herzkrankheit (KHK) mit Coenzym Q10. Aber auch hier fehlen größere Studien zur Bestätigung dieser Befunde. Erste Hinweise für eine positive Wirkung liegen bei der männlichen Infertilität und beim Fibromyalgie-Syndrom vor. Obwohl es zahlreiche Hinweise aus kontrollierten Studien über einen Zusammenhang zwischen Muskelschmerzen und Statin-Einnahme gibt, kann derzeit noch keine allgemeine Empfehlung für eine Supplementierung von Coenzym Q10 bei Patienten, die zur Cholesterinsenkung ein Statin erhalten, ausgesprochen werden. Dennoch ist beim Auftreten von Muskelschmerzen im Rahmen einer Statin-Behandlung eine Coenzym-Q10-Gabe gerechtfertigt.



Das könnte Sie interessieren:

Coenzym Q10 – Update zur Wirksamkeit 2016

 

Literatur:

1. Bloomer RJ, Canale RE, McCarthy CG, Farney TM. Impact of oral ubiquinol on blood oxidative stress and exercise performance. Oxid Med Cell Longev. 2012;2012:465020. Epub 2012 Aug 23.

2. Bookstaver DA, Burkhalter NA, Hatzigeorgiou C. Effect of coenzyme q10 supplementation on statin-induced myalgias. Am J Cardiol. 2012 Aug 15;110(4):526-9. Epub 2012 May 18.

3. Marcoff L, Thompson PD.The role of coenzyme Q10 in statin-associated myopathy: a systematic review. J Am Coll Cardiol. 2007 Jun 12;49(23):2231-7.

4. Caso G, Kelly P, McNurlan MA, Lawson WE. Effect of coenzyme Q10 on myopathic symptoms in patients treated with statins. Am J Cardiol 2007; 99:1409–1412.

5. Cordero MD, Cano-García FJ, Alcocer-Gómez E, De Miguel M, Sánchez-Alcázar JA. Oxidative stress correlates with headache symptoms in fibromyalgia: coenzyme Q₁₀ effect on clinical improvement. PLoS One. 2012;7(4):e35677.

6. Cordero MD, Cotán D, Del-Pozo-Martín Y, Carrión AM, de Miguel M, Bullón P, Sánchez-Alcazar JA. Oral coenzyme Q10 supplementation improves clinical symptoms and recovers pathologic alterations in blood mononuclear cells in a fibromyalgia patient. Nutrition. 2012 Aug 13. [Epub ahead of print]

7. Dai YL, Luk TH, Yiu KH, et al. Reversal of mitochondrial dysfunction by coenzyme Q10 supplement improves endothelial function in patients with ischaemic left ventricular systolic dysfunction: a randomized controlled trial. Atherosclerosis. 2011 Jun;216(2):395-401.

8. Dzugkoev SG, Kaloeva MB, Dzugkoeva FS. Effect of combination therapy with coenzyme q10 on functional and metabolic parameters in patients with type 1 diabetes mellitus. Bull Exp Biol Med. 2012 Jan;152(3):364-6. English, Russian.

9. Folkers K, Langsjoen P, Willis R, et al. Lovastatin decreases coenzyme Q10 levels in humans. Proc Natl Acad Sci U S A 1990; 87:8931–8934.

10. Gao L, Mao Q, Cao J, Wang Y, Zhou X, Fan L. Effects of coenzyme Q10 on vascular endothelial function in humans: a meta-analysis of randomized controlled trials. Atherosclerosis. 2012 Apr;221(2):311-6.

11. Greenlee H, Shaw J, Lau YK, Naini A, Maurer M. Lack of Effect of Coenzyme Q10 on Doxorubicin Cytotoxicity in Breast Cancer Cell Cultures. Integr Cancer Ther. 2012 Apr 26. [Epub ahead of print]

12. Gül I, Gökbel H, Belviranli M, Okudan N, Büyükbaş S, Başarali K. Oxidative stress and antioxidant defense in plasma after repeated bouts of supramaximal exercise: the effect of coenzyme Q10. J Sports Med Phys Fitness. 2011 Jun;51(2):305-12.

13. Holland S, Silberstein SD, Freitag F, Dodick DW, Argoff C, Ashman E; Quality Standards Subcommittee of the American Academy of Neurology and the American Headache Society. Evidence-based guideline update: NSAIDs and other complementary treatments for episodic migraine prevention in adults: report of the Quality Standards Subcommittee of the American Academy of Neurology and the American Headache Society. Neurology. 2012 Apr 24;78(17):1346-53.

14. Hwang TL, Tsai CJ, Chen JL, Changchien TT, Wang CC, Wu CM. Magnesium ascorbyl phosphate and coenzyme Q10 protect keratinocytes against UVA irradiation by suppressing glutathione depletion. Mol Med Report. 2012 Aug;6(2):375-8.

15. Ishikawa A, Homma Y. Beneficial effect of ubiquinol, the reduced form of coenzyme Q10, on cyclosporine nephrotoxicity. Int Braz J Urol. 2012 Mar-Apr;38(2):230-4; discussion 234.

16. Kaufmann P, Thompson JL, et al. QALS Study Group. Phase II trial of CoQ10 for ALS finds insufficient evidence to justify phase III. Ann Neurol. 2009 Aug;66(2):235-44.

17. Larijani VN, Ahmadi N, Zeb I, Khan F, Flores F, Budoff M. Beneficial effects of aged garlic extract and coenzyme Q10 on vascular elasticity and endothelial function: The FAITH randomized clinical trial. Nutrition. 2012 Aug 1. [Epub ahead of print]

18. Lee BJ, Lin YC, Huang YC, Ko YW, Hsia S, Lin PT. The relationship between coenzyme Q10, oxidative stress, and antioxidant enzymes activities and coronary artery disease. ScientificWorldJournal. 2012;2012:792756.

19. Liu J, Wang L, Takagi MA, Zhan SY, Xia Y. Coenzyme Q10 for Parkinson's disease. Cochrane Database Syst Rev. 2011 Dec 7;(12):CD008150.

20. Hodgson JM, Watts GF, Playford DA, Burke V, Croft KD. Coenzyme Q10 improves blood pressure and glycaemic control: a controlled trial in subjects with type 2 diabetes. Eur J Clin Nutr. 2002 Nov;56(11):1137-42.

21. Lulli M, Witort E, Papucci L, Torre E, Schiavone N, Dal Monte M, Capaccioli S. Coenzyme Q10 protects retinal cells from apoptosis induced by radiation in vitro and in vivo. J Radiat Res. 2012 Sep 1;53(5):695-703.

22. Mauskop A. Nonmedication, alternative, and complementary treatments for migraine. Continuum (Minneap Minn). 2012 Aug;18(4):796-806. Review.

23. Mezawa M, Takemoto M, Onishi S, Ishibashi R, Ishikawa T, Yamaga M, Fujimoto M, Okabe E, He P, Kobayashi K, Yokote K. The reduced form of coenzyme Q10 improves glycemic control in patients with type 2 diabetes: An open label pilot study. Biofactors. 2012 Aug 8. doi: 10.1002/biof.1038. [Epub ahead of print]

24. Mischley LK, Allen J, Bradley R. Coenzyme Q10 deficiency in patients with Parkinson's disease. J Neurol Sci. 2012 Jul 15;318(1-2):72-5. Epub 2012 Apr 27.

25. Mortensen SA, Leth A, Agner E, Rohde M. Dose-related decrease of serum coenzyme Q10 during treatment with HMG-CoA reductase inhibitors. Mol Aspects Med 1997; 18(suppl): S137–S144.

26. Okudan N, Revan S, Balci SS, Belviranli M, Pepe H, Gökbel H. Effects of CoQ10 supplementation and swimming training on exhaustive exercise-induced oxidative stress in rat heart. Bratisl Lek Listy. 2012;113(7):393-9.

27. Ostman B, Sjödin A, Michaëlsson K, Byberg L. Coenzyme Q10 supplementation and exercise-induced oxidative stress in humans. Nutrition. 2012 Apr;28(4):403-17.

28. Pringsheim T, Davenport W, Mackie G, Worthington I, Aubé M, Christie SN, Gladstone J, Becker WJ; Canadian Headache Society Prophylactic Guidelines Development Group. Canadian Headache Society guideline for migraine prophylaxis. Can J Neurol Sci. 2012 Mar;39(2 Suppl 2):S1-59.

29. Rasmussen CB, Glisson JK, Minor DS. Dietary supplements and hypertension: potential benefits and precautions. J Clin Hypertens (Greenwich). 2012 Jul;14(7):467-71. doi: 10.1111/j.1751-7176.2012.00642.x. Epub 2012 May 14.

30. Safarinejad MR, Safarinejad S, Shafiei N, Safarinejad S. Effects of the reduced form of coenzyme Q10 (ubiquinol) on semen parameters in men with idiopathic infertility: a double-blind, placebo controlled, randomized study. J Urol. 2012 Aug;188(2):526-31.

31. Sándor PS, Di Clemente L, Coppola G, Saenger U, Fumal A, Magis D, Seidel L, Agosti RM, Schoenen J.Efficacy of coenzyme Q10 in migraine prophylaxis: a randomized controlled trial. Neurology. 2005 Feb 22;64(4):713-5.

32. Scapagnini G, Davinelli S, Drago F, De Lorenzo A, Oriani G. Antioxidants as antidepressants: fact or fiction? CNS Drugs. 2012 Jun 1;26(6):477-90.

33. Shults CW, Oakes D, Kieburtz K, Beal MF, Haas R, Plumb S, Juncos JL, Nutt J, Shoulson I, Carter J, Kompoliti K, Perlmutter JS, Reich S, Stern M, Watts RL, Kurlan R, Molho E, Harrison M, Lew M; Parkinson Study Group. Effects of coenzyme Q10 in early Parkinson disease: evidence of slowing of the functional decline. Arch Neurol. 2002 Oct;59(10):1541-50.

34. Slater SK, Nelson TD, Kabbouche MA, LeCates SL, Horn P, Segers A, Manning P, Powers SW, Hershey AD. A randomized, double-blinded, placebo-controlled, crossover, add-on study of CoEnzyme Q10 in the prevention of pediatric and adolescent migraine. Cephalalgia. 2011 Jun;31(8):897-905.

35. Storch A, Jost WH, Vieregge P, Spiegel J, Greulich W, Durner J, Müller T, Kupsch A, Henningsen H, Oertel WH, Fuchs G, Kuhn W, Niklowitz P, Koch R, Herting B, Reichmann H; German Coenzyme Q(10) Study Group. Randomized, double-blind, placebo-controlled trial on symptomatic effects of coenzyme Q(10) in Parkinson disease. Arch Neurol. 2007 Jul;64(7):938-44.

36. von Arnim CA, Herbolsheimer F, Nikolaus T, Peter R, Biesalski HK, Ludolph AC, Riepe M, Nagel G. Dietary Antioxidants and Dementia in a Population-Based Case-Control Study among Older People in South Germany. J Alzheimers Dis. 2012 Jan 1;31(4):717-24.

37. Watts GF, Castelluccio C, Rice-Evans C, Taub NA, Baum H, Quinn PJ. Plasma coenzyme Q10 (ubiquinone) concentrations in patients treated with simvastatin. J Clin Pathol 1993; 46:1055–1057.

38. Yamagami T, kagami H, et al. Effect of coenzyme Q10 on essential hypertension, a double-blind controlled study. In: Folkers K, Yamamura Y, editors. Biomedical and Clinical Aspects of Coenzyme Q10: Proceedings of the Fifth International Symposium on the Biomedical and Clinical Aspects of Coenzyme Q10, vol 5. Amsterdam: Elsevier Science Publishers; 1986:337–343.

39. Wyman M, Leonard M, Morledge T. Coenzyme Q10: a therapy for hypertension and statin-induced myalgia? Cleve Clin J Med. 2010 Jul;77(7):435-42.

40. Young JM, Florkowski CM, Molyneux SL, McEwan RG, Frampton CM, Nicholls MG, Scott RS, George PM. A randomized, double-blind, placebo-controlled crossover study of coenzyme Q10 therapy in hypertensive patients with the metabolic syndrome. Am J Hypertens. 2012 Feb;25(2):261-70.

41. Zeb I, Ahmadi N, Nasir K, Kadakia J, Larijani VN, Flores F, Li D, Budoff MJ. Aged garlic extract and coenzyme Q10 have favorable effect on inflammatory markers and coronary atherosclerosis progression: A randomized clinical trial. J Cardiovasc Dis Res. 2012 Jul;3(3):185-90.

42. Helen Cooke, Helen Seers, CAM-Cancer Consortium. Co-enzyme Q10 [online document]. http://www.cam-cancer.org/CAM-Summaries/Dietary-approaches/Co-enzyme-Q10. September 21, 2 43. Hoppe U, Bergemann J, Diembeck W, Ennen J, Gohla S, Harris I, Jacob J, Kielholz J, Mei W, Pollet D, Schachtschabel D, Sauermann G, Schreiner V, Stäb F, Steckel F. Coenzyme Q10, a cutaneous antioxidant and energizer. Biofactors. 1999;9(2-4):371-8.

44. Fotino AD, Thompson-Paul AM, Bazzano LA. Effect of coenzyme Q10 supplementation on heart failure: a meta-analysis. Am J Clin Nutr. 2012 Dec 5. [Epub ahead of print]

45. Fedacko J, Pella D, Fedackova P, Hänninen O, Tuomainen P, Jarcuska P, Lopuchovsky T, Jedlickova L, Merkovska L, Littarru GP. Coenzyme Q(10) and selenium in statin-associated myopathy treatment. Can J Physiol Pharmacol. 2013 Feb;91(2):165-70.

46. Deichmann RE, Lavie CJ, Dornelles ACImpact of coenzyme Q-10 on parameters of cardiorespiratory fitness and muscle performance in older athletes taking statins. Phys Sportsmed. 2012 Nov;40(4):88-95.

47. Zlatohlavek L, Vrablik M, Grauova B, Motykova E, Ceska R. The effect of coenzyme Q10 in statin myopathy. Neuro Endocrinol Lett. 2012;33 Suppl 2:98-101.

48. Miyamae T, Seki M, Naga T, et al. Increased oxidative stress and coenzyme Q10 deficiency in juvenile fibromyalgia: amelioration of hypercholesterolemia and fatigue by ubiquinol-10 supplementation. Redox Rep. 2013;18(1):12-9.

49. Turk S, Baki A, Solak Y, et al. Coenzyme Q10 supplementation and diastolic heart functions in hemodialysis patients: A randomized double-blind placebo-controlled trial. Hemodial Int. 2013 Jan 29.

50. Sato T, Ishikawa A, Homma Y. Effect of reduced form of coenzyme Q10 on cyclosporine nephrotoxicity. CurcuminExp Clin Transplant. 2013 Feb;11(1):17-20.

51. Morris G, Anderson G, Berk M, Maes M. Coenzyme Q10 Depletion in Medical and Neuropsychiatric Disorders: Potential Repercussions and Therapeutic Implications. Mol Neurobiol. 2013 Jun 13.

52. Sanoobar M, Eghtesadi S, Azimi A, Khalili M, Jazayeri S, Reza Gohari M. Coenzyme Q10 supplementation reduces oxidative stress and increases antioxidant enzyme activity in patients with relapsing-remitting multiple sclerosis. Int J Neurosci. 2013 Jun 17.

53. Coppadoro A, Berra L, Kumar A, Pinciroli R, Yamada M, Schmidt UH, Bittner EA, Kaneki M. Critical illness is associated with decreased plasma levels of coenzyme Q10: A cross-sectional study. J Crit Care. 2013 Apr 22.

54. Abadi A, Crane JD, Ogborn D, Hettinga B, Akhtar M, Stokl A, Macneil L, Safdar A, Tarnopolsky M. Supplementation with α-lipoic acid, CoQ10, and vitamin E augments running performance and mitochondrial function in female mice. PLoS One. 2013;8(4):e60722.

Das könnte Sie interessieren: 

Zink Update – Welche Erkrankungen werden durch einen Zinkmangel beeinflusst?


Coenzym Q10, Vitamin Q10, CoQ10, Ubiquinon, Bluthochdruck, Migräne, Morbus Parkinson, Diabetes mellitus, Fibromyalgie, Demenz, Atherosklerose und Koronarer Herzkrankheit, KHK, Wirkung, Wirksamkeit, Nebenwirkungen, Verträglichkeit, Dosis, Dosierung, Indikation, Anwendungsgebiet, Q10-Defizit, Mangel an Coenzym Q10, Unterversorgung, Studienergebnisse, gesicherte Daten, neue Erkenntnisse, belegte Wirkung, nachgewiesene Wirksamkeit, Co Enzym q10, Ubiquinone, Ubiquino, Was ist Coenzym Q10, Enzym Q, Was ist q10, CoQ10 Wirkung, Coenzym 10, Co Q10, Ubiquinol, Co enzym, Enzym Q10, Ubiquinol Q10, Vitamin Q10, Herzschwäche, Herzinsuffizienz, Wirkung Coenzym Q10, wie wirkt Coenzym Q10?