Hat Weidenrinden-Extrakt eine schmerzlindernde Wirkung bei Rückenschmerzen?

 

Weidenrinden-Extrakt bei Rückenschmerzen - wirksam oder unwirksam?


Welche Fragen werden in diesem Beitrag beantwortet?

  • Bei welchen Erkrankungen werden Weidenrinden-Extrakte angewendet?
  • Welche Dosierungen von Weidenrinden-Extrakt werden empfohlen?
  • Wie wirkt Weidenrinde?
  • Ist die Wirksamkeit von Weidenrinde durch überzeugende Studiendaten belegt?
  • Welche Nebenwirkungen sind unter der Einnahme von Weidenrinden-Extrakten möglich?

Hintergrund

Aus der Rinde von Weiden (Gattungen Salix alba, Salix daphnoides und Salix purpurea) wurden bereits in der Antike Zubereitungen zur Fiebersenkung und Schmerzstillung gewonnen.

Salix purpurea ist eine offizielle Stammpflanze für die Herstellung von Arzneimitteln aus Weidenrinde. Die Rinden der Reifweide (Salix daphnoides) und der Purpurweide (Salix purpurea) enthalten am meisten der wirksamkeitsbestimmenden Inhaltstoffe (Salicin, Salicortin, Tremulacin).

Anwendungsgebiete

In Deutschland ist Weidenrinde als Arzneimittel zugelassen (z.B. Assalix®, Proaktiv®). Als Anwendungsgebiete sind rheumatische Beschwerden, fieberhafte Erkrankungen und Kopfschmerzen genannt. Die Tabletten oder Kapseln enthalten je nach Hersteller ca. 400 bis 480 mg Trockenextrakt aus Weidenrinde.

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Wirkprinzip

Die Wirkstoffe der Weidenrinde haben entzündungshemmende, schmerzlindernde und fiebersenkende Wirkungen.

Die schmerzlindernde Wirkung von Weidenrinden-Extrakt soll auf den Gehalt an Salicin zurückgehen, dass im Körper in Salicylsäure umgewandelt wird. Eine verträglichere Form dieses Wirkstoffes, die Acetylsalicylsäure (z.B. Aspirin), wird bereits seit 1898 erfolgreich als Schmerzmittel eingesetzt.

Da die erzielbaren Salicylsäure-Plasmaspiegel nach Einnahme von Weidenrinden-Extrakten in Tablettenform für eine relevante schmerzlindernde Wirkung kaum ausreichen, wird vermutet, dass der klinischen Wirkung andere Inhaltsstoffe als Salicin zugrunde liegen. Wahrscheinlich ist es die synergistische Wirkung der verschiedenen polyphenolischen Substanzen wie Flavonoide oder Catechole, die schmerzlindernd und entzündungshemmend wirken. Tatsächlich zeigten hoch dosierte Weidenrinden-Extrakte in mehreren tierexperimentellen Untersuchungen schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkungen (4). Möglicherweise ist ein Teil der Wirkung von Weidenrinde auch auf antioxidative Eigenschaften des Extraktes zurückzuführen (9).

Klinische Studien zur Wirksamkeit


Weidenrinde bei Rückenschmerzen

Es liegen bisher insgesamt sechs kontrollierte klinische Studien zu Weidenrinden-Extrakten vor, die für eine mögliche Wirksamkeit insbesondere bei Rückenschmerzen sprechen. In zwei Studien zur Wirksamkeit von Weidenrinden-Extrakt fanden sich Hinweise darauf, dass eine Tagesdosis standardisiert auf 120 mg oder 240 mg Salicin besser wirksam ist als Placebo in Bezug auf die Schmerzreduktion und den Gebrauch von Notfallmedikation. Beispielsweise konnte in einer 4-wöchigen Doppelblindstudie an Patienten mit akuten Rückenschmerzen unter der Dosierung von 120 mg oder 240 mg Weidenrinden-Extrakt bei deutlich mehr Patienten eine Schmerzfreiheit erreicht werden als unter der Placebogabe (2). In der letzen Therapiewoche waren unter 240 mg Weidenrinden-Extrakt 39 Prozent und unter 120 mg 21 Prozent der Patienten schmerzfrei, hingegen nur 7 Prozent in der Placebogruppe (p < 0,001). Auch der Gebrauch von Tramadol als Notfallmedikation bei sehr starken Schmerzen war bei den Patienten, die Weidenrinden-Extrakt erhielten, signifikant geringer als unter Placebo (4 und 14 % vs. 47 %) (2).

Eine weitere Studie zeigte eine relative Gleichwertigkeit von Weidenrinden-Extrakt zu 12,5 mg Rofecoxib pro Tag (1, 3). Beide Medikamente verbesserten den globalen Schmerzscore gleichwertig um über ein Drittel. In beiden Behandlungsgruppen reagierten mehr als zwei Drittel der Patienten mit einer mehr als 30-prozentigen Verbesserung des Gesamtschmerz-Indexes (3).

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Schmerzbehandlung bei Hüft- und Kniegelenksarthrose

Weidenrinden-Extrakt wurde in einer Placebo-kontrollierten Doppelblindstudie bei 127 Patienten mit Hüft- oder Kniegelenksarthrose untersucht (6). Geprüft wurde die schmerzlindernde Wirkung im Vergleich zu Diclofenac und Placebo. Im Ergebnis zeigte sich, dass Weidenrinden-Extrakt bei der Schmerzreduktion nicht signifikant wirksamer war als Placebo (6).

In einer offenen Vergleichsstudie wurde bei Patienten mit einer Arthrose des Knie- oder Hüftgelenkes nach einer 6-wöchigen Behandlung eine vergleichbare Wirkung unter Weidenrinden-Extrakt wie unter einer konventionellen anti-rheumatischen Therapie dokumentiert (7).

Weidenrinden-Extrakt bei Rheumatoider Arthritis

Wenig überzeugend waren die bisherigen Ergebnisse zur Anwendung von Weidenrinden-Extrakten bei der Rheumatoiden Arthritis.

Eine Übersichtsarbeit aus dem Jahre 2009 kommt nach der Analyse der bisher dahin veröffentlichten Studien zur Wirksamkeit von Weidenrinden-Extrakt bei Muskel- und Gelenkschmerzen zu dem Schluss, dass Patienten mit Rheumatoider Arthritis nicht von einer Behandlung mit Weidenrinde profitieren. Auch bei der Behandlung der Gelenkarthrose seien die Ergebnisse widersprüchlich. Möglicherweise seien die in den Studien verwendeten Dosierungen nicht ausreichend gewesen (8).

Dosierung

Weidenrindenpräparate werden als Arzneimittel in Form von Kapseln und Tabletten angeboten (z.B.: Proaktiv®; Assalix® enthält: 393,24 mg Trockenextrakt aus Weidenrinde). Die Weidenrinden-Tabletten werden 1- bis 2-mal täglich unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit nach den Mahlzeiten eingenommen (5).

Verträglichkeit

Gelegentlich können Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut (z.B. als Juckreiz, Hautrötung, Ausschlag, Nesselsucht) und Asthma auftreten. Darüber hinaus sind Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall, Dyspepsie, Sodbrennen möglich (5).

Bei der Verträglichkeit ist zu beachten, dass Personen, die eine Überempfindlichkeit gegenüber Acetylsalicylsäure (z.B. Aspirin) aufweisen, Weidenrinden-Extrakt nicht anwenden sollten. Wegen der Gefahr der Entstehung eines Reye-Syndroms darf Weidenrinde bei Kindern nicht angewendet werden.

In ein einer offenen Studie wurde die Langzeitverträglichkeit von Weidenrinden-Extrakt bei Rücken- und Gelenkschmerzen untersucht. Wesentliches Ergebnis nach einer Beobachtungsdauer von 6 Monaten war die gute Verträglichkeit. Es zeigten sich insbesondere keine relevanten Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln zur Schmerz- und Entzündungshemmung (NSAR) (10).

Fazit

Gegenwärtig sind weder die wirksamkeitsbestimmenden Inhaltsstoffe noch der Wirkungsmechanismen von Weidenrinden-Extrakt genau bekannt. Die bisher veröffentlichten Studien deuten auf eine mögliche Wirksamkeit bei Rückenschmerzen hin. Für alle anderen empfohlenen Anwendungsgebiete fehlen bisher überzeugende klinische Daten zur Wirksamkeit.

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Naturheilmittel zur Behandlung der schmerzhaften Gelenkarthrose

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Literatur:


1. Gagnier JJ, van Tulder MW, Berman B, Bombardier C. Herbal medicine for low back pain: a Cochrane review. Spine (Phila Pa 1976). 2007 Jan 1;32(1):82-92. Review. Erratum in: Spine. 2007 Aug 1;32(17):1931.

2. Chrubasik, S., et al., Treatment of low back pain exacerbations with willow bark extract: a randomized double-blind study. Am. J. Med. 2000; 109, Nr. 1: 9- 14.

3. Chrubasik, S., et al., Treatment of low back pain with a herbal or synthetic anti-rheumatic: a randomized controlled study. Willow bark extract for low back pain. Rheumatology 2001; 40, Nr. 12: 1388-1393..

4. Pharmazeutische Zeitung; Ausgabe 08/2007, Weidenrindenextrakt, Vielstoffgemisch gegen Entzündungen und Schmerzen. M. Keusgen, C. Allgäuer-Lechner.

5. Fachinformation zum Arzneimittel Asslix, Stand November 2012

6. Biegert C, Wagner I, Lüdtke R, Kötter I, Lohmüller C, Günaydin I, Taxis K, Heide L. Efficacy and safety of willow bark extract in the treatment of osteoarthritis and rheumatoid arthritis: results of 2 randomized double-blind controlled trials. J Rheumatol. 2004 Nov;31(11):2121-30.

7. Beer AM, Wegener T. Willow bark extract (Salicis cortex) for gonarthrosis and coxarthrosis--results of a cohort study with a control group. Phytomedicine. 2008 Nov;15(11):907-13.

8. Vlachojannis JE, Cameron M, Chrubasik S. A systematic review on the effectiveness of willow bark for musculoskeletal pain. Phytother Res. 2009 Jul;23(7):897-900.

9. Ishikado A, Sono Y, Matsumoto M, et al. Willow bark extract increases antioxidant enzymes and reduces oxidative stress through activation of Nrf2 in vascular endothelial cells and Caenorhabditis elegans. Free Radic Biol Med. 2012 Dec 28. pii: S0891-5849(12)01847-3.

10. Uehleke B, Müller J, Stange R, Kelber O, Melzer J.Willow bark extract STW 33-I in the long-term treatment of outpatients with rheumatic pain mainly osteoarthritis or back pain. Phytomedicine. 2013 Aug 15;20(11):980-4.


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Wie wirksam ist Teufelskrallen-Extrakt bei Rücken- und Gelenkschmerzen?

 

Harpagophytum-procumbens-Extrakte bei rheumatischen Erkrankungen



Welche Fragen werden in diesem Beitrag beantwortet?

  • Bei welchen Erkrankungen werden Teufelskrallenwurzel-Extrakte angewendet?
  • Welche Dosierungen von Teufelskrallen-Extrakten werden empfohlen?
  • Wie wirkt Teufelskralle?
  • Ist die Wirksamkeit von Teufelskralle durch überzeugende Studiendaten belegt?
  • Welche Nebenwirkungen sind unter der Einnahme von Teufelskrallenwurzel-Extrakt möglich?


Hintergrund

Teufelskrallenextrakte werden zur symptomatischen Behandlung schmerzhafter Gelenkerkrankungen, insbesondere der Arthrose und zur Linderung von Rückenschmerzen empfohlen.

Die Afrikanische Teufelskralle (Harpagophytum procumbens) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Sesamgewächse (Pedaliaceae). Harpagophytum procumbens wächst hauptsächlich in östlichen und südöstlichen Teilen von Nambia, im südlichen Teil von Botswana und in der Kalahari-Region in Südafrika.


Inhaltsstoffe

Teufelskrallen-Extrakte werden aus den Wurzeln der Arten Harpagophytum procumbens und Harpagophytum zeyheri gewonnen. Die Wurzeln enthalten ca. drei Prozent Iridoidglykoside und hier insbesondere Harpagosid sowie Flavonoide als wirksamkeitsbestimmende Inhaltsstoffe.


Anwendungsgebiete

Teufelskrallen-Extrakte sind in Deutschland als nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel zugelassen (u.a.: Doloteffin® Flexi-loges®, Jucurba®, Teufelskralle-ratiopharm®). Anwendungsgebiet ist die unterstützende Therapie bei Verschleißerscheinungen des Bewegungsapparates.


Wirkmechanismus: Schmerzlinderung und Entzündungshemmung

Für Teufelskrallen-Extrakte werden in der Literatur zahlreiche entzündungshemmende Effekte beschrieben. Die Relevanz dieser In-vitro-Befunde für die klinische Praxis ist umstritten.

Zahlreiche tierexperimentelle Untersuchungen zeigen entzündungshemmende Effekte von Teufelskrallen-Extrakten. Im Vergleich zu klassischen NSAR (Indomethacin, 5 mg/kg) sind jedoch sehr hohe Dosen (50 - 1600 mg/kg) notwendig. Wird Teufelskrallen-Extrakt oral - z.B. in Tablettenform - verabreicht, ist diese entzündungshemmende Wirkung deutlich geringer bzw. kaum noch vorhanden. Neuere In-vitro-Untersuchungen konnten die Hemmung pro-inflammatorisch wirkender Zytokine (TNFα, IL-6, IL-1β) durch Teufelskrallen-Extrakt nachweisen (6).

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Kontrollierte Studien zur Wirksamkeit von Teufelskrallen-Extrakt

Es wird postuliert, dass Teufelskrallen-Extrakt unabhängig von der möglichen entzündungshemmenden Wirkung positive Effekte auf die Gelenkfunktion habe. Zahlreiche doppelblinde, Placebo-kontrollierte Studien belegen im Vergleich u.a. mit Ibuprofen neben einer schmerzlindernden Wirkung weitere günstige Effekte. Auch bei der Rheumatoiden Arthritis und Osteoarthritis mit Beteiligung von Hüft- und Kniegelenk sowie bei Rücken- und Muskelschmerzen wurden positive Studienergebnisse berichtet, bei insgesamt guter Verträglichkeit von Teufelskrallen-Extrakten (10).

In einer Cochrane-Metaanalyse aus dem Jahre 2006 wurde geprüft, ob sich Rückenschmerzen wirksam mit Pflanzen-Extrakten, wie z.B. Teufelskralle, behandeln lassen.
Ergebnis: In zwei qualitativ hochwertigen Studien zur Wirksamkeit von Harpagophytum procumbens (Teufelskralle) fanden sich deutliche Hinweise, dass eine auf 50 mg oder 100 mg Harpagosid standardisierte Tagesdosis besser wirkt als Placebo hinsichtlich der Schmerz-Reduktion und dem Gebrauch weiterer Schmerzmedikamente. Eine weitere Studie zeigte eine relative Gleichwertigkeit von Teufelskrallen-Extrakt zu 12,5 mg Rofecoxib (Vioxx®) pro Tag in Bezug auf die Schmerzreduktion (1, 9).

Eine Zusammenschau weiterer Studiendaten zur Behandlung Arthrose-bedingter Gelenkschmerzen dokumentiert ebenfalls eine Schmerzabnahme unter der Behandlung mit Teufelskrallen-Extrakten (2, 8).


Dosierung

Für die Mehrzahl der zugelassenen Arzneimittel wird für Erwachsene eine Dosierung von 2x täglich einer Filmtablette mit einem Gehalt von jeweils 480 mg Teufelskrallenwurzel-Trockenextrakt pro Tablette empfohlen (3).


Verträglichkeit

In seltenen Fällen kann es unter der Einnahme von Teufelskrallen-Extrakt zu Magen-Darm-Beschwerden, wie Durchfall, Übelkeit und Erbrechen kommen (3). Es liegen darüber hinaus Hinweise vor, dass Teufelskallen-Extrakt die Nierenfunktion negativ beeinflussen kann (7).

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Fazit

Kontrollierten Studien zufolge ist Teufelskralle wirksam bei der Verminderung von Rückenschmerzen. Darüber hinaus liegen Hinweise vor, dass Teufelskrallen-Extrakte Schmerzen bei rheumatischen Erkrankungen stärker reduzieren als die Gabe eines Scheinmedikamentes. Bei der Behandlung der Arthrose wird die Gelenkfunktion bei ausreichend hoher Dosierung von Teufelskrallen-Extrakte günstig beeinflusst

Der zugrunde liegende Wirkmechanismus bleibt jedoch unklar. Die methodische Qualität der vorhandenen klinischen Studien wurde überwiegend als unzureichend bewertet. Es bedarf daher weiterer methodisch überzeugender Studien, um endgültige Aussagen zur Wirksamkeit von Teufelskrallen-Extrakten treffen zu können.

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Literatur:


1. Gagnier JJ, van Tulder M, Berman B, Bombardier C..Herbal medicine for low back pain.
Cochrane Database Syst Rev. 2006 Apr 19;(2):CD004504.

2. Brien S, Lewith GT, McGregor G. Devil's Claw (Harpagophytum procumbens) as a treatment for osteoarthritis: a review of efficacy and safety.
J Altern Complement Med. 2006 Dec; 12(10):981-93.

3. Fachinformation flexi-loges 480 mg, Stand Januar 2013

4. Chrubasik S, Model A, Black A, Pollak S. A randomized double-blind pilot study comparing Doloteffin and Vioxx in the treatment of low back pain. Rheumatology (Oxford). 2003 Jan;42(1):141-8.

5. Chrubasik S, Thanner J, Künzel O, Conradt C, Black A, Pollak S.Comparison of outcome measures during treatment with the proprietary Harpagophytum extract doloteffin in patients with pain in the lower back, knee or hip. Phytomedicine. 2002 Apr;9(3):181-94.

6. Fiebich BL, Muñoz E, Rose T, Weiss G, McGregor GP. Molecular targets of the antiinflammatory Harpagophytum procumbens (devil's claw): inhibition of TNFα and COX-2 gene expression by preventing activation of AP-1. Phytother Res. 2012 Jun;26(6):806-11.

7. Allard T, Wenner T, Greten HJ, Efferth T. Mechanisms of herb-induced nephrotoxicity. Curr Med Chem. 2013 Jun 3;20(22):2812-9.

8. Warnock M, McBean D, Suter A, Tan J, Whittaker P. Effectiveness and safety of Devil's Claw tablets in patients with general rheumatic disorders. Phytother Res. 2007 Dec;21(12):1228-33.

9. Chrubasik S, Model A, Black A, Pollak S. A randomized double-blind pilot study comparing Doloteffin and Vioxx in the treatment of low back pain. Rheumatology (Oxford). 2003 Jan;42(1):141-8.

10. Chrubasik S, Thanner J, Künzel O, Conradt C, Black A, Pollak S. Comparison of outcome measures during treatment with the proprietary Harpagophytum extract doloteffin in patients with pain in the lower back, knee or hip. Phytomedicine. 2002 Apr;9(3):181-94.
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