Bitterorangen-Extrakte mit p-Synephrin zur Unterstützung der Gewichtsreduktion


Hintergrund

Zahlreiche Nahrungsergänzungs- und Schlankheitsmittel enthalten als Wirksubstanz p-Synephrin. Medienberichten zufolge soll dieser Wirkstoff die Fettverbrennung stimulieren und damit die Voraussetzungen schaffen, Körperfett leichter abzubauen.
Der folgende Beitrag basiert auf einer Literaturrecherche zur Wirkung von p-Synephrin. Dabei wurden publizierte klinische Studien zur Wirksamkeit von p-Synephrin zur Gewichtsreduktion analysiert.

Citrus aurantium

Bitterorangen-Extrakte (Citrus aurantium-Extrakte) und sein primärer Bestandteil p-Synephrin werden weitverbreitet zur Gewichtsreduktion und als Mittel zur Erhöhung der Thermogenese eingesetzt. P-Synephrin wird auch zur Leistungsbeeinflussung im Sport angewendet. Intensiv diskutiert wird in diesem Zusammenhang die Zunahme der Fettverbrennung unter der Einnahme von p-Synephrin.

Wirkmechanismus von p-Synephrin

Basierend auf früheren Rezeptorbindungsuntersuchungen war angenommen worden, dass p-Synephrin in erster Linie als Agonist am Beta-3-adrenergen Rezeptor wirkt, was zu einer erhöhten Thermogenese und Lipolyse führt.

Neuere Untersuchungen zum Wirkmechanismus von p-Synephrin liefern Hinweise auf einen Angriffspunkt im zentralen Nervensystem. Demnach wirkt p-Synephrin als Agonist auf einen Rezeptor (Neuromedin U2 Rezeptor) im Hypothalamus. Über diesen Rezeptor werden wichtige physiologische Funktionen, einschließlich der Nahrungsaufnahme, Energiebilanz, Stressreaktion und Schmerzempfinden moduliert (Zheng et al. 2014).

Studien zur Wirkung von p-Synephrin

In einer Übersichtsarbeit aus dem Jahre 2012 wurden alle bis dahin veröffentlichten sowie unveröffentlichten klinische Untersuchungen am Menschen zusammengefasst, die Citrus aurantium (Bitterorangen)-Extrakt und p-Synephrin beinhalten (Stohs et al. 2012). Aus diesen Daten lassen sich Informationen zur Bewertung der Sicherheit und Wirksamkeit dieser weit verbreiteten Produkte ableiten. Analysiert wurden die Ergebnisse von über 20 Studien mit insgesamt rund 360 Probanden, in denen p-Synephrin alleine oder in Kombination mit anderen Wirkstoffen anwendet wurde. Über 50 % der an diesen Studien beteiligten Probanden waren übergewichtig und ca. zwei Drittel dieser übergewichtigen Personen konsumierten zusätzlich zu p-Synephrin noch Koffein (132 - 528 mg / Tag). P-Synephrin wurde dabei in Dosierungen von 10 bis 53 mg pro Tag angewendet. Die Anwendungsdauer der Bitterorange / p-Synephrin enthaltenden Produkte lag bei bis zu 12 Wochen. Etwa 44 % der Probanden nahmen nur ein Bitterorange / p-Synephrinprodukt ein, während der Rest Kombinationsprodukte mit anderen Wirkstoffen anwendeten.

P-Synephrin – Welche Wirkungen hat p-Synephrin auf den Energiestoffwechsel und die Leistungsfähigkeit im Sport?



Einfluss von p-Synephrin auf die Leistungsfähigkeit im Sprint

Im Rahmen des Anti-Doping Monitoring-Programms wurde die Substanz p-Synephrin auf ihre leistungsfördernde (ergogene) Eigenschaft hin untersucht. Geprüft wurde der Einfluss von 3 mg p-Synephrin pro kg Körpergewicht auf die Lauf- und Sprungleistung von Sprintern. Im Ergebnis zeigten sich keine Hinweise auf einen leistungssteigernden Effekt durch die einmalige Einnahme von p-Synephrin (Gutiérrez-Hellín et al. 2016).

p-Synephrin zur Stimulation der Fettverbrennung im Ausdauersport

In vielen Ausdauersportarten ist es das Ziel einen möglichst hohen Anteil der Energiebereitstellung über Fett zu erreichen, um die körpereigenen Glykogenreserven zu schonen. Im Training gelingt das durch längere Belastungseinheiten mit niedriger Belastungsintensität. Bisherige Untersuchungen deuten darauf hin, dass p-Synephrin die Fettverbrennung stimulieren kann.

In einer Doppelblindstudie wurde an 18 Probanden auf dem Fahrrad-Ergometer geprüft, ob die einmalige Anwendung von 3 mg p-Synephrin pro kg Körpergewicht (210 mg p-Synephrin bei einer 70 kg schweren Person) die Fettverbrennung beeinflusst. In einer Stufenbelastung (Steigerung um 25 Watt alle 3 Min.) wurden die Proband in zwei Testdurchgängen bis zur maximalen Ermüdung belastet. Ergebnis: Unter der Einnahme von p-Synephrin erhöhte sich der Anteil der Fettverbrennung am Gesamt-Energieumsatz signifikant. Die maximale Rate der Fettverbrennung lag unter p-Synephrin signifikant höher und die Kohlenhydratverbrennung entsprechend geringer. Dieser Stoffewechseleffekt wurde bei leichter bis mäßiger Belastungsintensität erreicht. Bemerkenswert war die Tatsache, dass die Belastungsintensität, bei der die maximale Fett-Oxidation erreicht wurde (55,8 % vs. 56,7 %) sich nicht signifikant zwischen den Versuchen unterschied (Gutiérrez-Hellín et al 2016).

Ob diese Wirkung sich positiv auf die Leistungsfähigkeit in Ausdauersportarten auswirkt ist bisher unzureichend untersucht.
Bisherige Untersuchungen bezogen sich auf die kombinierte Anwendung von p-Synephrin mit Coffein. Da für Coffein ein leistungssteigernder Effekt nicht ausgeschlossen werden kann, wäre die alleinige Prüfung von p-Synephrin z.B. im Marathonlauf oder im Triathlon sinnvoll, um einen leistungsbeeinflussenden Effekt zu untersuchen.

Einfluss von p-Synephrin auf den Energiestoffwechsel und die Leistungsfähigkeit beim Krafttraining

In einer Untersuchung bei 12 Kraftsportlern konnte wärend eines Krafttrainings keine Veränderung in der Energiebereitstellung unter p-Synephrin beobachtet werden. Jedoch zeigte sich in dieser Untersuchung eine Zunahme der Fettverbrennung 30 Minuten nach Abschluss des Trainings (Ratamess et al. 2016).

Die bisher einzige Untersuchung mit einem Hinweis auf eine Leistungssteigerung unter Synephrin bezieht sich auf Kraftsportler. In einer Doppelblindstudie an 12 Probanden konnte unter der Einnahme von 100 mg p-Synephrin eine Zunahme der Wiederholungszahl, der Kraft und der Bewegungsgeschwindigkeit während des Krafttrainings (10 Wiederholungen mit 80 % der max. Kraft) beobachtet werden (Ratamess et al. 2015).

Sicherheit und Verträglichkeit von p-Synephrin

In einer Doppelblindstudie an 18 gesunden Probanden wurden die Verträglichkeit und der Einfluss von p-Synephrin auf unterschiedliche Gesundheits-Parameter geprüft. Unter der einmaligen Gabe von 49 mg p-Synephrin wurden keine signifikanten Veränderungen im EKG, beim Blutdruck, der Herzfrequenz und anderen Blutparametern beobachet (Shara et al. 2016).

E-Zigaretten zum Rauch-Stopp – Helfen elektrische Zigaretten, eine Abstinenz vom Rauchen zu erreichen?



Tabakentwöhnung – Unterstützen elektrische Zigaretten den Rauchverzicht?


Hintergrund

Elektrische Zigaretten (E-Zigaretten) sind elektronische Vorrichtungen, die eine Flüssigkeit erhitzen und in ein Aerosol überführen. Die Flüssigkeit (Liquid) enthält üblicherweise Propylenglycol (Lebensmittelzusatzstoff E 1520) und Glycerin (Lebensmittelzusatzstoff E 422), mit oder ohne Nikotin und Geschmacksstoffen.

Aus den derzeit bekannten Daten lässt sich ableiten, dass das Benutzen von elektrischen Zigaretten eine weniger schädliche Form der Nikotinsucht ist. Bei Rauchern, die von Tabakrauch auf elektrische Zigaretten wechseln, sind erheblich weniger Gesundheitsschäden zu befürchten. Das ist besonders auf die fehlenden Verbrennungsgase und das Fehlen von krebserregenden Stoffen, wie Formaldehyd, zurückzuführen.

Die nikotinfreie Flüssigkeit (Liquid) hat identische Inhaltsstoffe wie die in Clubs und Diskotheken seit Jahren unbeanstandet genutzten Inhaltsstoffe von Nebelmaschinen.

Bei der Nutzung einer nikotinhaltigen E-Zigarette anstelle von Tabakzigaretten besteht jedoch die Gefahr, dass die körperliche Abhängigkeit aufrecht erhalten bleibt. Außerdem werden die vom Rauchen gewohnten Rituale und Gewohnheiten oftmals beibehalten.

E-Zigaretten sind umstritten. Einige Experten empfehlen, den E-Zigaretten-Gebrauch einzuschränken oder zu verbieten, zum einen wegen der Gefahr einer möglichen langfristigen Zunahme des Tabakzigarettenkonsums (Verringerung der Motivation vollständig aufzuhören; als Einfallstor für Nichtraucher, mit dem Rauchen zu beginnen oder Erhöhung der gesellschaftlichen Akzeptanz des Rauchens), zum anderen wegen der Bedenken über mögliche langfristige Schäden, die sich aus der Inhalation von Propylenglycol ergeben. Auch die Qualität der Inhalationslösung bereitet Sorgen (Nachfüllpackungen können toxische Stoffe enthalten und bei Kindern ggf. Nikotinvergiftung verursachen). Auch mögliche Risiken einer passiven Inhalation durch Unbeteiligte („Passivrauchen“) in Innenräumen werden diskutiert.
Im Gegensatz dazu befürworten andere Experten die E-Zigaretten als das Herzstück einer Strategie zur Schadensminderung des Rauchens (weil attraktiver und billiger als viele andere Nikotinersatztherapien, Erleichterung der Raucherentwöhnung oder Abstinenz, Reduktion des täglichen Zigarettenkonsums). Weiter gäbe es bisher keine Hinweise für Risiken durch eine unerwünschte Aufnahme durch Nichtraucher. E-Zigaretten weisen zudem nur einen Bruchteil der Risiken von Tabakzigaretten auf (die getesteten Flüssigkeiten und Aerosole enthalten vernachlässigbare Konzentrationen von Toxinen und krebserzeugenden Substanzen, und die Verwendung von Nikotin ohne die Tabak-Noxen stellt ein deutlich geringeres Risiko für die Mehrheit der Bevölkerung da).

Es besteht allgemeiner Konsens, dass die gegenwärtige Evidenz zur E-Zigarette unzureichend ist und dass Langzeit-Daten aus kontrollierten Studien zur Sicherheit und Wirksamkeit zwingend benötigt werden.

Thrombose-Risiko auf Langstreckenflügen – Vermindern Kompressionsstrümpfe das Risiko von Beinvenenthrombosen?


Langes Sitzen im Flugzeug kann das Risiko von tiefen Venenthrombosen erhöhen. Es wird daher diskutiert, ob das Tragen von Kompressionsstrümpfen während des Fluges dieses Risiko verringern könnte. 

In einer Cochrane-Übersichtsarbeit wurden bisher publizierte Studien dahingehend analysiert, ob das Tragen von Kompressionsstrümpfen bei Menschen auf Flugreisen mit einer Dauer von mindestens vier Stunden Thrombosen vorbeugen kann. Elf randomisierten Studien (n = 2.906) wurden in dieser Analyse berücksichtigt.

Ergebnisse

Alle Flüge hatte eine Dauer von mehr als fünf Stunden. 50 von 2.637 Teilnehmern entwickelten während des Fluges eine tiefe Beinvenenthrombose; drei trugen Kompressionsstrümpfe, 47 trugen keine. Das Risiko einer tiefen Beinvenenthrombose konnte den Daten zufolge durch Kompressionsstrümpfe um 90 % verringert werden (Odds Ratio (OR) 0,10). 16 von 1.804 Menschen entwickelten oberflächliche Venenthrombosen, 4 trugen Strümpfe, 12 nicht. Das Risiko einer oberflächlichen Venenthrombose konnte durch das Tragen von Kompressionsstrümpfen um 55 % vermindert werden (OR 0,45). Das Tragen von Kompressionsstrümpfen führte zudem zu einer signifikant geringeren Ausprägung von Ödemen (Clarke et al. 2016).

Fazit

Es gibt qualitativ hochwertige Studiendaten, die belegen, dass Fluggäste, die Kompressionsstrümpfe bei Langstreckenflügen tragen ein deutlich geringeres Risiko von Thrombosen aufweisen. Darüber hinaus deuten die Studiendaten auf eine Verminderung von Ödemen hin.

Kann durch eine Vitamin-D-Gabe eine Schmerzreduktion erreicht werden? Wirkt Vitamin D schmerzlindernd?

Wirkung von Vitamin D auf den Schmerz

In einer Metaanalyse von 19 Studien mit zusammen 3.436 Teilnehmern wurde geprüft, ob eine Vitamin-D-Supplementation zu einer Verminderung von Schmerzen beiträgt. Im Vergleich zur Placebo-Gabe konnte in 8 Studien eine signifikante Abnahme des Schmerz-Scores unter Vitamin-D-Gabe dokumentiert werden. Die Ausprägung der Schmerzreduktion war jedoch nicht sehr ausgeprägt. Unklar bleibt, welchen Einfluss der Ausgangswert der Vitamin-D-Spiegel auf die schmerzlindernde Wirkung von Vitamin D hat. Auch die notwendige Dosis von Vitamin D zur Schmerzsenkung ist bisher nicht genau bekannt (Wu Z et al. 2016). Insgesamt kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass Vitamin D bei chronischen Schmerzen zu einer Schmerzabnahme führen kann und damit als ein sinnvoller Bestandteil einer Schmerztherapie angesehen werden sollte.

Kann durch Vitamin D eine Blutdrucksenkung erreicht werden? Wirkt Vitamin D antihypertensiv?

 

Hat Vitamin D einen Einfluss auf den Blutdruck?

In einer Übersichtsarbeit wurde im Jahre 2015 die blutdrucksenkende Wirkung von Vitamin D bewertet. Nach Auswertung von 46 Studien mit zusammen 4541 Teilnehmern kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass weder der systolische noch der diastolische Blutdruck durch eine Vitamin-D-Supplementierung signifikant vermindert werden kann. Auch eine Subgruppenanalyse ergab keine Hinweise auf besondere Ausgangswerte, durch die sich ein günstiges Ansprechen auf Vitamin D vorhersagen ließe. Demnach sei Vitamin D als Antihypertensivum ungeeignet (Beveridge LA, et al. 2015). 

Wirkt Melatonin bei Bluthochdruck, Epilepsie, Tinnitus und Depression?


 

Bei welchen Erkrankungen und Funktionsstörungen wurde Melatonin bisher untersucht?



Hintergrund

Während die Wirksamkeit von Melatonin bei Schlafstörungen, insbesondere im Zusammenhang mit einem Jetlag gut belegt ist, gibt es weitere mögliche Anwendungsgebiete von Melatonin, für die bisher überzeugende Wirksamkeitsnachweise fehlen. Im Folgenden wird die Studienlage zur Wirksamkeit von Melatonin u.a. zu Behandlung von Bluthochdruck, Epilepsie, Tinnitus und Depression dargestellt und bewertet. Darüber hinaus wird die Wirkung von Melatonin bei Schlaf-Wach-Störungen als Folge von Schichtarbeit und bei der Behandlung einer Abhängigkeit von Benzodiazepinen analysiert. Erste Daten deuten zudem darauf hin, dass Melatonin sich günstig auf bestimmte Formen des Übergewichts bzw. der Adipositas auswirken könnte.

Wirkt Melatonin bei allgemeinen Schlafstörungen?


Verkürzt Melatonin die Zeit bis zum Einschlafen?

Verbessert Melatonin die Schlafqualität?

 

Hintergrund

Melatonin ist eine natürliche Substanz mit Neurotransmitter-ähnlichen Eigenschaften, die von der Zirbeldrüse (Epiphyse) produziert wird. Dieser Wirkstoff ist in zahlreiche biologische Funktionen und physiologische Abläufe des Körpers eingebunden. Durch die Melatonin-Freisetzung steuert die Zirbeldrüse die innere Uhr und regelt damit die natürlichen Rhythmen von Körperfunktionen. Die Melatoninsynthese wird durch Dunkelheit aktiviert und unter Lichteinfluss gehemmt. Die Freisetzung von Melatonin folgt einem zirkadianen (circa: ungefähr; dias: ein Tag) Rhythmus als Reaktion auf Veränderungen beim Tageslicht.

Melatonin gegen Jetlag – Ist Melatonin wirksam zur Vorbeugung von Symptomen eines Jetlags?



Hilft Melatonin die Zeitverschiebung bei Fernreisen erträglich zu machen?



Hintergrund

Die Symptome des Jetlags bestehen in der Regel aus Tagesmüdigkeit, Schlaflosigkeit und Stimmungsschwankungen, können aber auch mit verminderter geistiger Leistungsfähigkeit verbunden sein.
Pro Stunde Zeitverschiebung muss man mit bis zu einem Tag rechnen, bis sich der Körper wieder angepasst hat. Das bedeutet: Bei einer Zeitverschiebung von sieben Stunden kann die vollständige Anpassung bis zu sieben Tage dauern.

Coenzym Q10 – Update zur Wirksamkeit 2016

 

Bei welchen Erkrankungen ist eine Coenzym Q10-Einnahme wirksam?

 

Bei welchen Erkrankungen hat sich eine Coenzym Q10-Supplementation als unwirksam erwiesen?



Einführung

Der zentrale Stellenwert, den Coenzym Q10 im Energiestoffwechsel des Menschen einnimmt, erklärt das große Interesse an dieser körpereigenen Substanz. Es gibt kaum eine Erkrankung oder Funktionsstörung im menschlichen Körper, die theoretischen Überlegungen zufolge nicht durch einen Mangel an Coenzym Q10 beeinflusst wird. 

Weitere Details zur Wirkung von Coenzym Q10: 

Coenzym Q10 – Wirksam oder unwirksam?


 
In jüngster Zeit ist eine Vielzahl neuer klinischer Untersuchungen zur Wirksamkeit von Coenzym Q10 bei den unterschiedlichsten Erkrankungen veröffentlicht worden. Der folgende Übersichtsbeitrag fasst die Ergebnisse dieser Studien zusammen. Die Wirkung von Coenzym Q10 auf die folgenden Erkrankungen wird dabei diskutiert: 

Bluthochdruck, Hypercholesterinämie, Diabetes mellitus, Herzinsuffizienz, Parkinson-Erkrankung, Metabolisches Syndrom, Fibromyalgie, Chronisches Erschöpfungssyndrom, Muskelschmerzen, Migräne-Kopfschmerz, Nichtalkoholische Fettlebererkrankung, Multiple Sklerose, Vorhofflimmern und Demenz.

Chia - Haben Chia-Samen einen positiven Einfluss auf die Gesundheit?



• Welche Wirkungen von Chia-Samen sind belegt?

• Wie wirksam sind Chia-Samen zur Blutdrucksenkung?

• Vermindert die regelmäßige Einnahme von Chia-Samen das Körpergewicht?

• Welche Wirkung haben Chia-Samen auf den Blutzucker und die Cholesterinspiegel?



Chia


Chia (Salvia hispanica) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Salbei. Chia gilt wie Amarant, Buchweizen und Quinoa als Pseudogetreide, das heißt, es kann ähnlich wie Getreide verwendet werden.
Die Verwendung von Chia-Samen in der Ernährung hat seinen Ursprung in Ländern wie Guatemala, Mexiko und Kolumbien. In der Ernährung der einheimischen Azteken wurden sie, integriert in einer Reihe von Lebensmitteln, als eine Energiequelle verwendet.


Inhaltsstoffe

Der Lipidgehalt in Chia-Samen variiert zwischen 25 % und 40 %, wobei Alpha-Linolensäure (Omega-3) etwa 60 % und Linolsäure (Omega-6) gut 20 % der Gesamtlipide ausmachen. Wenn das Öl aus der Chiasamen extrahiert wurde, verbleibt, ist eine signifikante Menge an Ballaststoffen (33.9 g / 100 g) und Proteinen (17 g / 100 g). Von den Ballaststoffen besteht der größte Anteil aus unlöslichen Ballaststoffen, die eine Rolle bei der Sättigung und der normalen Darmfunktion spielen. Chia-Samen sind reich an Magnesium und phenolischen Verbindungen (hauptsächlich Quercetin und Kaempferol), Chiasamen besitzen eine hohe antioxidative Kapazität. Der relative hohe Calcium- und Kaliumgehalt könnte sich günstig auf die Blutdruckkontrolle auswirken (De Souza et al. 2015).

Chia-Samen enthalten die essenzielle, mehrfach ungesättigte Fettsäure Alpha-Linolensäure. Alpha-Linolensäure zählt zu den Omega-3-Fettsäuren, diese stammen im Wesentlichen aus zwei Quellen: Pflanzen und Fisch. Pflanzliche Öle aus Walnüssen, Leinsamen, Raps und Chia-Samen enthalten Linolensäure, die eine metabolische Vorstufe der sehr-langkettigen Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) ist. Das heißt, im menschlichen Körper muss die Alpha-Linolensäure erst in die noch wirksameren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) umgewandelt werden.

Muskelschmerzen bei der Behandlung mit Cholesterinsenkern – Simvastatin, Fluvastatin, Pravastatin, Atorvastatin – Lassen sich diese Nebenwirkungen verhindern?

 

Muskelbeschwerden als Nebenwirkung einer Simvastatin-Behandlung

Werden Muskelprobleme beim Sport durch Statine verursacht?



In diesem Beitrag werden folgende Fragen beantwortet:

• Wie häufig sind Muskelschmerzen, Muskelschwäche oder Muskelschäden als Nebenwirkungen einer Behandlung mit Statinen?
• Gibt es Unterschiede in der Häufigkeit von Nebenwirkungen unter den Statinen?
• Beeinträchtigen Cholesterinsenker, wie Simvastatin oder Lovastatin die Leistungsfähigkeit im Sport?
• Verursachen Statine einen Muskelkater oder Muskelschmerzen nach dem Training?
• Welche Möglichkeiten gibt es, den Nebenwirkungen „Muskelschmerz“ oder Muskelschwäche vorzubeugen?
• Vermindern Coenzym Q10 oder L-Carnitin die Statin-assoziierten Muskelbeschwerden?


Welche Wirkung haben Lebensstil-Änderungen auf den Blutdruck?



Führen Lebensstil-Änderungen zu einer relevanten Blutdruckabnahme?



Hintergrund

Lebensstil-Änderungen werden als alleinige Behandlung empfohlen, wenn der Blutdruck wiederholt höher als 120/80 mmHg, aber niedriger als 140/90 mmHg (prä-Hypertonie) gemessen wird. Bei Blutdruckwerten von größer/gleich 140/90 mmHg (Hypertonie Stadium I oder II) wird eine Lebensstil-Änderung als eine ergänzende Maßnahme zur medikamentösen Therapie empfohlen. Der erste Schritt der Behandlung hoher Blutdruckwerte ist demnach eine Veränderung von Lebensstil-Risikofaktoren. Empfohlen werden eine Gewichtsreduktion bei Übergewicht, eine Zunahme körperlicher Aktivität und ein erhöhter Anteil von Obst und Gemüse in der Ernährung, bei gleichzeitig weniger Salz, weniger Fett, insbesondere weniger gesättigten Fettsäuren und darüber hinaus ein gemäßigter Umgang mit Alkohol. Zu den Lebensstil-Änderungen zählt aber auch eine Verminderung von z.B. beruflichem Stress.

Durch eine Änderung der Lebensweise lässt sich die Höhe des Blutdrucks wesentlich beeinflussen. Zu den Maßnahmen, die in Studien die größte Wirkung auf den Blutdruck gezeigt haben, zählen: eine Gewichtsreduktion, eine Erhöhung der körperlichen Aktivität, eine Ernährungsumstellung, u.a. mit einer Verminderung der Kochsalzaufnahme und eine Reduktion des Alkoholkonsums. Gegenstand des folgenden Übersichtsbeitrags sind Antworten auf Fragen, wie z.B.: In welchem Ausmaß kann jede einzelne dieser Maßnahmen den Blutdruck senken? Gibt es einen additiven oder sogar synergistischen Effekt einzelner Maßnahmen? Wie relevant im Vergleich zur medikamentösen Therapie sind Lebensstil-Änderungen?

Sport und Blutdruck - Senkt regelmäßiger Sport den Blutdruck?



Welche Auswirkung hat eine erhöhte körperliche Aktivität auf den Blutdruck?

Eine Metaanalyse zur Wirkung von Ausdauersport auf den Blutdruck kommt zu dem Ergebnis, dass durchschnittlich eine Blutdrucksenkung von etwa -5/-3 mmHg (systol./diastol.) erreicht werden kann (5). Diese Wirkung war unabhängig von einem möglichen Gewichtsverlust durch sportliche Aktivität. Andere Autoren bestätigen diese Ergebnisse und beschreiben eine vergleichbare Blutdruckabnahme durch die Aufnahme sportlicher Aktivität. Sport in einem Umfang von 30 Min. pro Tag (Walking oder andere Ausdaueraktivitäten) kann demnach den systolischen Blutdruck um etwa -4 bis -9 mmHg senken (1).

Stress und Bluthochdruck – Welche Auswirkungen auf den Blutdruck hat beruflicher Stress?



Psychosozialer Stress im Job und die Folgen für den Blutdruck

Beruflicher Stress erhöht den Blutdruck. Untersuchungen belegen einen um ca. 4 mmHg höheren systolischen Blutdruck während der Arbeit im Vergleich zur Freizeit. Die 24-Stunden-Blutdruckwerte waren an Nicht-Arbeitstagen höher als an Arbeitstagen (3).
Aus verschieden Untersuchungen ist bekannt, dass z.B. bei Busfahrern eine Erhöhung der täglichen Fahrzeiten mit einem Anstieg beim diastolischen Blutdruck verbunden war (1).

Auch eine Dosis-Wirkungsbeziehung kann als gesichert gelten: Je höher der Stress, desto stärker der Blutdruckanstieg (6,7 – 11,5 mmHg Zunahme des systolische Blutdrucks je nach Schwere des Stresses)(7).

Eine Verminderung von Stress im Job führt einer Untersuchung zufolge zu einer Blutdrucksenkung bei der Arbeit (-5,3/-3,2 mmHg) und in der Freizeit (-4,7/-3,3 mmHg, systol./diastol.) (7).

Einfluss von Mineralstoffen und Vitaminen auf den Blutdruck

 

Bluthochdruck - Welche Wirkungen haben Natrium, Kalium, Magnesium und Calcium auf den Blutdruck?

 

Können Vitamine den Blutdruck beeinflussen?



Hintergrund

Das Lebenszeit-Risiko einen Bluthochdruck zu entwickeln wird gegenwärtig auf fast 90 % geschätzt. Der Zusammenhang zwischen der Senkung des Blutdrucks und einer Verringerung des Risikos von Schlaganfall und Herzinfarkt ist eindeutig belegt. Eine Reduktion des Blutdrucks um nur 5 mmHg ist mit einer Abnahme des Risikos für eine ischämische Herzerkrankung um 21 % und mit einer Verminderung des Schlaganfallrisikos um 34 % verbunden (33).

Wesentlich an der Blutdruckregulation beteiligt sind die Mineralstoffe Natrium und Kalium. Auch der Magnesiumstatus hat einen relevanten Einfluss auf die Höhe des Blutdrucks. Nur gering ausgeprägt ist hingegen die Wirkung von Calcium. Die Bedeutung von Phosphor und Eisen für den Blutdruck ist noch nicht abschließend geklärt.  Unter den Vitaminen können Vitamin C, Vitamin D und Folsäure in geringem Maße den Blutdruck beeinflussen.

Im folgenden Beitrag sind die bisher publizierten Studienergebnisse zur Bedeutung von Mineralstoffen und Vitaminen für den Blutdruck zusammengestellt.

Welche Faktoren erhöhen das Risiko für Bluthochdruck?



Arterielle Hypertonie – Ist eine Vorbeugung möglich?

Gibt es Ernährungsfaktoren, die das Risiko für die Entstehung von Bluthochdruck beeinflussen?

Ist eine Hypertonie eine vermeidbare Erkrankung?




Hintergrund

Das Risiko an einer Hypertonie zu erkranken ist im mittleren Lebensalter für Männer höher als für Frauen. Erst ab dem 60. Lebensjahr erkranken Frauen mit gleicher Häufigkeit wie Männer an einem Bluthochdruck (15).
Das Risiko an einer Hypertonie zu erkranken steigt mit zunehmendem Lebensalter kontinuierlich an. Personen im Alter von 40-60 Jahren haben ein 2- bis 4-fach höheres Risiko an einem Bluthochdruck zu erkranken als die Altersgruppe der 18- bis 40-Jährigen (32).

Insgesamt liegt die Häufigkeit einer Bluthochdruck-Erkrankung in der Allgemeinbevölkerung bei 30-45 %. Unbehandelt reduziert eine Hypertonie die Lebenserwartung eines 30-Jährigen gegenüber einer Person mit normalem Blutdruck um fünf Jahre.

Ziel dieser Übersichtsarbeit ist es, die möglichen Risikofaktoren für die Entwicklung einer Bluthochdruck-Erkrankung zu benennen. Im Mittelpunkt dieses Beitrages stehen Ernährungsfaktoren als Risiko für eine Hypertonie. Im zweiten Teil des Beitrags wird auf ernährungsunabhängige Risikofaktoren wie beruflicher Stress, Schlafstörung und Umweltbelastung eingegangen.


Blutdrucksenkung ohne Medikamente – Welchen Einfluss hat die Ernährung?



Relevante Blutdrucksenkung durch Ernährungsumstellung – ist das möglich?

 

Welchen Beitrag kann die Ernährung bei der Kontrolle des Blutdrucks leisten?



Hintergrund

Nach Informationen des Berliner Robert-Koch-Instituts leiden 20 bis 30 Millionen Bundesbürger unter Bluthochdruck. Sie haben ein deutlich erhöhtes Schlaganfall-Risiko. Bluthochdruck erhöht das Risiko für einen Schlaganfall statistisch um das Vierfache. Auch deswegen ist es sinnvoll, den Bluthochdruck bereits in jungen Jahren vorzubeugen.

Fast jeder Dritte Erwachsene in Deutschland hat Bluthochdruck, bei den 70- bis 79-Jährigen leiden sogar drei von vier Personen unter erhöhten Blutdruck. Obwohl viele ihre erhöhten Blutdruckwerte kennen, ließen sich nur etwa zwei Drittel wegen des Hochdrucks behandeln.

Die Sorge vor möglichen Nebenwirkungen einer medikamentösen Blutdrucksenkung und die Befürchtung für den Rest des Lebens blutdrucksenkende Medikamente einnehmen zu müssen, haben zu einem verstärkten Interesse an Maßnahmen zur nicht-medikamentösen Blutdrucksenkung geführt. 

Eine Umstellung der Ernährung und eine Lebensstil-Änderung gehören zu den Maßnahmen, die wesentlich zu einer Blutdrucksenkung beitragen können.
Wissenschaftlich begründete Empfehlungen zur Ernährung bei Bluthochdruck werden regelmäßig von den Fachgesellschaften veröffentlicht. Die American Heart Association / American College of Cardiology empfehlen in ihren Leitlinien beispielsweise eine Ernährung bei der Gemüse, Obst und Vollkornprodukte im Vordergrund stehen und eine Begrenzung Natriumaufnahme auf weniger als 2.4 g pro Tag (Oza 2015). Zu den weiteren nicht-pharmakologischen Maßnahmen zählen eine Gewichtsabnahme, die Tabakentwöhnung und ein verminderter Alkoholkonsum. Auch Nahrungsergänzungsmittel wie Coenzym Q10, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin C, Knoblauch und Magnesium können zur Blutdrucksenkung beitragen (Oza 2015). Allerdings liegen für die Wirksamkeit der meisten dieser empfohlenen Maßnahmen keine ausreichenden Studiendaten vor.

Diese Übersichtsarbeit fasst die derzeit verfügbare wissenschaftliche Evidenz zum Einfluss der Ernährung auf den Bluthochdruck zusammen.

Blutdrucksenkung durch Magnesium – Wirkt Magnesium auch bei Hypertonie?


Senkt Magnesium den Blutdruck?

Erhöht eine unzureichende Magnesiumzufuhr das Risiko für einen Bluthochdruck?

 

Hintergrund

In letzten Jahren gab es vermehrt Hinweise, dass auch ein Magnesium-Mangel neben anderen Elektrolytstörungen die Entwicklung eines Bluthochdrucks begünstigen kann (13-16).
Aufgrund seiner vielfältigen Stoffwechselfunktionen - Magnesium ist ein essenzieller Cofaktor von über 300 enzymatischen Reaktionen - ist es nicht verwunderlich, dass eine unzureichende Magnesiumversorgung zu einer Vielzahl an biochemischen Störungen und klinischen Mangelsymptomen führen kann.

Der Magnesiumgesamtbestand eines 70 kg schweren, gesunden Menschen liegt etwa bei 24 g. Vom Gesamtkörperbestand befinden sich etwa 50 bis 60 % im Knochen und ca. 30 % in der Muskulatur. Ca. 1 % des gesamten Magnesiums befindet sich im Extrazellularraum.

Einfluss von Magnesium auf das Risiko an Bluthochdruck zu erkranken

Epidemiologische Studien zeigen eine inverse Beziehung zwischen der Magnesiumaufnahme über die Ernährung und der Bluthochdruck-Häufigkeit. Personen mit einer täglichen Magnesiumaufnahme von mehr als 300 mg hatten ein etwa 22 Prozent geringeres Risiko einen Bluthochdruck zu entwickeln als Personen mit einer Magnesium-Aufnahme von weniger als 200 mg/Tag (2). In der Honolulu Heart Study zeigte sich, dass die Magnesiumaufnahme von allen untersuchten 61 Nährstoffen die am stärksten ausgeprägte inverse Beziehung zur Höhe des Blutdrucks aufwies (3).

Naturheilmittel mit Wirkung auf den Blutdruck – Update 2016



Ist eine Blutdrucksenkung durch Naturheilmittel möglich?



Fragen, die in diesem Beitrag beantwortet werden:

  • Welche Naturheilmittel und Wirkstoffe natürlichen Ursprungs können den Blutdruck reduzieren?
  • In welchem Ausmaß senken pflanzliche Wirkstoffe den Blutdruck?
  • Können Naturheilmittel chemisch definierte Antihypertensiva ersetzen?
  • Sind Naturheilmittel oder Nahrungsergänzungsmittel zur unterstützenden Behandlung einer Hypertonie geeignet?
  • Welche Dosierungen von Naturheilmitteln sind für eine Blutdrucksenkung notwendig?
  • Bei welchen Phytopharmaka kann es zu einem Blutdruckanstieg kommen?


Hintergrund

Für zahlreiche pflanzliche Wirkstoffe konnte in Studien eine blutdrucksenkende Wirkung nachgewiesen werden. In der Regel ist das Ausmaß der Blutdrucksenkung durch Naturheilmittel eher gering ausgeprägt. Trotzdem sind verschiedene natürliche Wirkstoffe zur unterstützenden Behandlung bei erhöhtem Blutdruck geeignet. Besonders in Kombination mit einer Lebensstiländerung und diätetischen Maßnahmen sind bestimmte Naturheilmittel geeignet, hoch-normale Blutdruckwerte (systolisch 130-139 mmHg, diastolisch 85-89 mmHg) zu senken. Bei einer manifesten Hypertonie ist eine Blutdrucksenkung allein mit Naturheilmitteln nicht ausreichend. Ein Bluthochdruck ist definiert als ein systolischer Blutdruck größer als 140 mmHg oder ein diastolischer Blutdruck von größer 90 mmHg.

Auch eine Blutdrucksenkung innerhalb des Normalbereichs durch diätetische Maßnahmen kann Folgeerkrankungen verhindern (5). Unklar ist bisher, ob durch die Kombination verschiedener Naturheilmittel eine additive Blutdrucksenkung erreicht werden kann.

Für die folgenden Naturheilmittel und Nahrungsergänzungsmittel konnte in klinischen Studien eine unterschiedlich stark ausgeprägte Blutdrucksenkung nachgewiesen werden: 

• Coenzym Q10

• Omega-3-Fettsäuren

• Granatapfel

Kakao

• Knoblauch

• Lycopin

• L-Arginin

• Kalium

• Grüner Tee

• Hibiskus

• Weißdorn

• Rote Beete

• L-Carnitin

• Zimt